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Ganesh, der Gott mit dem Elefantenkopf

Ganesh - der Gott mit dem Elefantenkopf genießt auch meine besondere Verehrung!
Damit es nicht zu Missverständnissen kommt:
Natürlich betrachte ich Ganesh (wie auch alle anderen Götter) nicht als "jemanden aus Fleisch und Blut" oder als "wirklich existentes höheres Wesen"!
Eine besondere Ausnahme ist für meine Auffassung lediglich der historische Buddha, der tatsächlich gelebt hat und während seines Lebens einen besonderen Grad der Erleuchtung erlangte.

Die Göttinnen und Götter des hinduistischen wie auch des buddhistischen Pantheons verstehe ich als "Katalysatoren", als Beispiele, als "Mittel zum Zweck" wenn es um das eigentlich Unerklärbare geht. Nämlich den geheimnisvollen Zusammenhang zwischen Mensch - Seele - Jenseits - Diesseits. Ein Karma, welches wir uns selbst schaffen existiert durchaus - denke immer positiv und es geht dir gut - denke negativ und es geht dir schlecht. Götterfiguren, wie auch Ritualgegenstände, ja sogar Schmuck lassen sich quasi "aufladen" mit guter (wie auch mit schlechter) Energie. Diese Energie kann abgerufen werden und hilft dann in entsprechenden Situationen. (Stichwort: Glücksbringer!!)


Ich erinnere nur an die Kuscheltiere der Kinder!! Im dunklen Zimmer ist der Kuschelbär, (das Kuschtier) ein machtvoller Beschützer - weil die Kinder an ihn glauben und ihn mit guter, machtvoller Energie "aufgeladen" haben.

Diese Erklärung ist mir wichtig! Nun aber wieder zurück zu Ganesh!

Ganesh ist der wohl beliebteste Gott in der hinduistischen Götterwelt! Überdies hinaus hat er auch durchaus seinen Platz im tibetischen Buddhismus.

 

Wie kam Ganesh an seinen Elefantenkopf?
Es gibt viele Legenden und Sagen über die Entstehungsgeschichte dieses Gottes.
Eine davon geht folgendermaßen:
Shiva beobachtete gerne seine Frau Parvati beim Baden - was ihr aber nicht sonderlich gefiel! So formte sie aus dem Lehm, mit dem sie vorher ihren Körper eingerieben hatte, einen kleinen Jungen. Sie benetzte ihn mit Gangeswasser und erweckte die Figur so zum Leben. "Ganesh sollst du heißen", sagte die Göttin und trug ihrem "Sohn" auf, vor ihrem Badehaus Wache zu halten.

Eines Tages kam Shiva und wollte seiner Frau wieder mal beim Bad zusehen. Ganesh versperrte ihm den Weg. In einem Anflug von Zorn schlug Shiva Ganesh den Kopf ab.
Nun war es an Parvati zornig zu sein! Sie befahl ihrem Gatten, dem Ganesh sofort einen neuen Kopf zu besorgen. Darauf hin schicke Shiva seine Dienerschaft in die Welt - sie sollten einen neuen Kopf für Ganesh besorgen. Der erste Diener der zurück kam brachte einen Elefantenkopf mit.

     

Ganesh Reittier ist die Ratte
Sie symbolisiert, dass auch ein kleines Lebewesen über Kraft und Intelligenz verfügen kann!

Die vier Arme mit denen Ganesh in der Regel dargestellt wird, symbolisieren die überlegene göttliche Macht. Ganesh trägt: eine Waffe als Zeichen des Kampfes gegen alles Üble und eine Lotusblüte als Zeichen der geistigen Wiedergeburt und der Reinheit und Weisheit. In anderen Darstellungen trägt er ein Buch und eine Gebetskette. Mit einer anderen Hand signalisiert Ganesh dem Gläubigen das trostspendende Mudra: Fürchte dich nicht! Die vierte Hand verspricht mit der gebenden Geste seine Gnade.

Den zweiten Stoßzahn verlor der Sohn von Shiva und Parvati bei einem Kampf gegen Parashurama (Rama mit der Axt). Parashurama stellt Vishnus sechste Inkarnation dar.

Auf vielen Bildern und Skulpturen steht neben Ganesh eine Schale mit "Laddus". Das sind spezielle Süßigkeiten die Ganeshas Liebe zum Essen darstellen.

Ganesh wird von vielen Kaufleuten als ihr Schutzpatron angesehen! Zu seinen weiteren Bereichen zählen die Poesie, die Musik und der Tanz. Auch ist Ganesh der Herr der Wissenschaften.

In vielen hinduistischen Strömungen wird Ganesh als untergeordnete Manifestation des Göttlichen angesehen.

Er ist der Herr allen Anfangs. 

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