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Das äußere Kreisrund besteht
aus zwölft Segmenten.
Sie stellen die "Zwölf Bindeglieder Abhängigen
Entstehens" dar.
1 Nichtwissen dargestellt durch ein blinde Frau
2 Gestaltendes Tun dargestellt durcheinen Töpfer bei der Arbeit
3 Bewusstsein
verdeutlicht durch einen springenden Affen
4 Name und Form dargestellt durch zwei Menschen in einem Boot
5 Die sechs Sinneskräfte werden durch ein Haus mit sechs
Fenstern symbolisiert
6 Berührung dargestellt durch ein Liebespaar
7 Empfindung verdeutlicht durch ein Pfeil, der das Auge eines
Mannes durchbohrt
8 Anhaftung wird dargestellt durch einen Trinker, der von
seiner Frau bedient wird
9 Ergreifen, symbolisiert durch einen Mann, der Früchte von
einem Baum sammelt
10 Werden dargestellt durch eine schwangere Frau
11 Geburt verdeutlichst durch eine gebärende Frau
12 Alter und Tod wird dargestellt durch einen Mann, der einen
Leichnam auf dem Rücken trägt
Gehalten wird das Rad des Lebens von Mara, dem Dämon, bekleidet mit
einem Tigerfell. Mara ist der Dämon des Todes und des Unheilsamen. Mara ist auch "der Versucher" (z.B. in
den Darstellungen von Buddhas Leben).
Unterstützt wird er von seinen drei Töchtern rati - die Lust, arati - die
Unzufriedenheit und tanha - die Gier.
Außerhalb des Rades und somit frei von der Wiedergeburt sitzt der
Buddha Gautama
und der Bodhisattva
Avalokiteshvara.
Das Rad des Lebens - Bhavachakramudra - zeichnet ein Bild des leidhaften
Kreislaufes der Wiedergeburt
Samsara.
Die Darstellung gehört zu den ältesten Bildtypen der buddhistischen Malerei.
An den Klöstern findest du das Rad des Lebens - auch das Rad des Werdens
genannt, fast immer an der Außenwand der Vorhalle.
Vor dem Eintritt in das
eigentliche Kloster fällt der Blick des Gläubigen auf die Darstellung und
fordert ihn auf, sein Leben zu ändern.
Im Lebensrad soll der Mensch sich selbst erkennen - es ist ein Spiegel. Wer
das Kloster betritt, schreitet sinnbildlich durch die samsarische Welt - hin
zur Erlösung.
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