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Städte in Nepal

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Reise nach
Kathmandu
Boudhanath
Pashupathinath
Patan
Bakthapur
Nepalgunj
Pokhara
Panauti
Kathmandu
Kathmandu ist die Hauptstadt Nepals.
Mit Stand vom 01.01.2005 lebten dort 1.264.676
Menschen. Dies entspricht 5% der
Gesamtbevölkerung.
Kathmandu liegt im Kathmandu - Valley.
Der Name leitet sich von
Kasta Mandap ab, einer Pagode, die im 16.
Jahrhundert aus dem
Holz eines einzigen Baumes geschnitzt wurde.
Es ist nahezu unmöglich, alle Sehenswürdigkeiten der Hauptstadt auf zu
zählen. Kathmandu gleicht einem riesigen Museum.
An jeder Ecke findest du
Figuren, Tempel, Pagoden und weitere Heiligtümer.
Schon in Kathmandu bemerkt man das einzigartige, friedliche Zusammenleben
der zwei Hauptreligionen
nämlich Hinduismus und Buddhismus.
Einige der schönsten und bemerkenswertesten Sehenswürdigkeiten möchte ich
hier auflisten:
Durbar Square (Durbar = Palast). Dieser,
zentral in Kathmandu gelegene Tempelbezirk wird "gekrönt" von dem alten,
nicht mehr bewohnten Königspalast Hanuman Dhoka.
Der Palast besteht aus neun Stockwerken und ist mit mannigfaltigen
Schnitzereien verziert. Viele davon sind liebevoll bemalt.
Betreten kannst du den Palast am Hanuman (=
Affengott) Tor.
Gleich daneben steht die schrecklich - schöne
Figur der Göttin Kali (Göttin der Zerstörung).
Taleju Tempel
Der
Taleju Tempel wurde im Jahr 1549
unter der Herrschaft des Königs Mahendra Malla fertig gestellt.
Mit seinen 3 Dächern steht er in der Mitte des
Durbar Square.
Der Palast der Kumari (Kumari Bahal)
Hier wohnt eine jungfräuliche Göttin in Gestalt eines jungen Mädchens. Den
Innenhof des mit sehr schönen Schnitzereien gestalteten Tempels darf man
betreten; das Fotografieren (innen) ist allerdings
verboten.
Die Kumari gilt als Reinkarnation Parvatis, der
Ehefrau von Shiva. Sie wird jeweils als Kleinkind aus der Zunft
der Goldschmiede ausgewählt. Ihre Aufgabe ist beendet, sobald sie das erste
Mal blutet. Sei es durch die 1. Menstruation oder auch durch eine
Verletzung.
Die Aufgabe einer Kumari besteht darin, dem König am Fest
Indra Jatra ein Tika auf die Stirn zu
geben.
Damit zollt sie dem König Respekt und erkennt seine Herrschaft an.
Begleitet wird die Kumari beim Indra Jatra von zwei Jungen, die als
Reinkarnation Shivas als Zerstörer (Bhairap) und des Elefantengottes
Ganesh (Sohn von Shiva und Parvati)
gelten.
Die Kumari darf ihren Palast nur einmal im Jahr - anlässlich des Festes -
verlassen. Auch nach Beendigung ihrer Aufgabe hat es die Kumari nicht
leicht. Da eine Heirat mit ihr - so glauben es die Hindus - Unglück bringt,
bleibt sie meist einsam.

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Die
Stupa von Bodhnat
Weithin sichtbar ist die Stupa von Bodhnat (auch Boudha, Bodhanath). Dieses fantastische Bauwerk
gehört zum Weltkulturerbe und ist einer der
wichtigsten buddhistischen Bauwerke der Welt.
Mit zu den
unvergesslichen Eindrücken meiner Nepalreisen gehört auf jeden Fall auch
immer in der Abendruhe auf einer Restaurant - Dachterrasse (Stupa View) zu
sitzen, vielleicht dazu ein paar Momos zu genießen und die unvergleichliche
Ausstrahlung des Ortes auf mich wirken zu lassen.

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Der heilige Bezirk Pashupathinath
Kein Besuch in Kathmandu ohne den heiligen Bezirk Pashupathinath
auf zu suchen!
Hier wird Shiva als Lord Pashupathi - der Herr der Tiere - verehrt!
Auch dieser Bezirk ist voll mit Sehenswürdigkeiten und Heiligtümern.
Besonders interessant anzusehen sind die vielen Sadhus - die heiligen Männer
- die im Bezirk wohnen, bzw. dort hin gepilgert sind. Gegen ein kleines
Trinkgeld lassen sie sich gerne fotografieren.
Direkt am Bagmathi - Fluss liegen auch die Ghats - die Verbrennungsplätze
für die Toten.
Shiva wird in Pashupatinath in Form des "lingam", des Phallus-Symbols,
verehrt.
Sein Reittier, der Stier Nandi, gilt als Symbol der Fruchtbarkeit.
Als Besucher darfst du dich mehr oder weniger frei in Pashupathinath
bewegen.
Die heiligen Tempelbezirke dürfen allerdings nur von Hindus
betreten werden.

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Patan
Patan - auch
Lalitpur (183.316 Einwohner) genannt - ist eine der 3
alten Königsstädte im Kathmandutal.
Sind in Bakthapur die Töpfer beheimatet, so haben sich die Silberschmiede in
Patan angesiedelt.
Hier kannst du vieles an sehr schönem Schmuck kaufen. Oder darf es auch eine
der unzähligen Buddhafiguren sein?
Patan ist nur durch den Bagmathi Fluss von Kathmandu getrennt.
Im Gegensatz zu Kathmandu und Bakthapur ist Patan eher buddhistisch geprägt.
Über 150 ehemalige Klöster finden sich in der Stadt. Gründer soll der
buddhistische Kaiser Ashoka sein.
Die Hauptsehenswürdigkeiten sind der Durbar Square und der Goldene Tempel.
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Bakthapur
Auch Bakthapur ist eine der
drei alten Königsstätte im Kathmandutal.
Gleichermaßen wie die Durbar Squares in Kathmandu und Patan gehört auch
Bakthapur zum UNESCO Weltkulturerbe.
Und das mich Recht.
Bakthapur liegt ca. 25 KM östlich von Kathmandu und hat mit Datum vom 01.01.2005 76.890
Einwohner.
Du kannst dich bequem mit dem Taxi dorthin bringen lassen (vorher Preis
vereinbaren!).
Erwähnenswert ist, dass die komplette Stadt in den Jahren 1984 bis 1993 mit
Mitteln der Bundesrepublik Deutschland komplett saniert wurde. In Bakthapur
sind die Töpfer beheimatet. Allenthalben werden Tonwaren angeboten, die
großen Brennöfen und Tonlagerplätze sind gut zu beobachten. Im Herbst
allerdings findet dort keine Töpferei statt. Dann nämlich werden die Plätze
auf denen normalerweise die Tonwaren in der Sonne trocknen zum trocknen von
Reis benötigt.
Bakthapur weißt noch sehr starke mittelalterliche Strukturen auf.
Ein Gang durch die kleinen Gassen lohnt sich allemal.

mehr Bilder von Bakthapur
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Nepalganj
(auch Nepalgunj)
Die Stadt liegt im Westen
Nepals und ist der wichtigste Verkehrsknotenpunkt der Region. Im Jahr 2005
lebten dort rund 61.500 Menschen. Nepalganj liegt im Bezirk Banke.
Es gibt dort einen Flugplatz und einen Grenzübergang nach Indien, der auch
für Ausländer geöffnet ist (ca. 6 KM außerhalb der Stadt). Eine
Busverbindung in die Hauptstadt sowie in die Distrikte Surkhet, Dailekh und
Sallyan besteht. Der Distrikt Banke war von 1816 bis 1858 in britischer Hand
und wurde dann wieder an Nepal zurück gegeben.
In der großen Altstadt findest du umfangreiche Bazare. Die Architektur ist
stark indisch geprägt. Die Bevölkerung ist zum großen Teil muslimisch und
spricht Hindustani. Mittlerweile sind jedoch auch in Nepalganj die meisten
der größeren Ethnien Nepals vertreten.
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Pokhara
Pokhara könnte man auch als "das Tor
zur Annapurna" bezeichnen.
Die Stadt liegt ca. 200 KM westlich der Hauptstadt.
Vom südlichen Teil
Pokhara hast du einen fantastischen Blick auf den Himalaya - Hauptkamm mit
den
drei Achttausendern Dhaulagiri, Annapurna und Manaslu.
Pokhara liegt ca. 800m über N.N. und ist mit
ca. 190.000 Einwohnern die 3.größte Stadt in Nepal und gleichermaßen die
Hauptstadt des Distrikt Kaski.
Nirgendwo in Nepal steigt der Himalaya so jäh auf - von 1.000m auf 8.000m -
wie im Pokhara - Tal.
Neben medizinischen Einrichtungen findest du in Pokhara auch
Bildungseinrichtungen, so z.B. einige Zweigstellen der
Tribhuvan Uni in
Kathmandu.
Zum Stadtbild gehören die vielen tibetischen Flüchtlinge, die mittlerweile
in der 3. Generation in den drei Lagern leben.
Dieses sind Tashiling im
Süden, Tashipalkhel im Norden und Parlorjing im Zentrum.
Der Flughafen liegt mitten in der Stadt, es gibt Busverbindungen nach
Baglung, Beni, Tansen, Butwal, Kathmandu und Chitwan.

Von Pokhara weithin sichtbar. Der Machhapuchare (Mount Fish-Tail)
mehr Bilder der Annapurna Runde
Panauti
Panauti (Kavre Distrikt) ist mit ca. 33.000 Einwohnern schon eine
ziemlich große Stadt und liegt ca. 35 KM südöstlich von Kathmandu,
dort wo sich die beiden Flüsse Punya Mati und Lila Mati treffen.
Neben diesen beiden Flüssen gibt es noch einen dritten, aber sehr viel
kleineren, den Roshi Mati.
Die Stadt umfasst 33,97 qkm und liegt auf 1.402m Meereshöhe.
Als hauptethnische Gruppe sind Newaris in der Stadt beheimatet;
weiterhin haben sich auch Brahmins, Chetris und Tamang angesiedelt.
In Panauti befindet sich der sehenswerte Indreshwara Tempel.
Eine nette Unterkunft - das "Panauti Hotel", liegt etwas abseits der
Straße, ist sehr sauber und empfehlenswert.
Es gibt eine "local bus" – Verbindung von Kathmandu nach Panauti.
Die Menschen hier erzählen sich, dass der Adi Buddha (Ur-Buddha) vor
4130 Jahren in Panauti geboren wurde.
Lediglich der alte Ortskern von Panauti ist im typischen Newari – Stil
erbaut.
[Alle 12 Jahre wird hier das große Makarmela Festival - zum
Zeitpunkt, wenn die Sonne in das Sternzeichen des Steinbocks eintritt
- zur Ehren des Sonnengottes Surya gefeiert.]
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