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Trekking in
Nepal - ein paar persönliche Gedanken
Trekking in Nepal ist
mittlerweile bei weitem nicht mehr so "exotisch" wie es vielleicht noch vor ein
paar Jahrzehnten angesehen wurde. Meines Wissens war Alexandra David - Neel die
erste Frau, die Anfang des 20. Jahrhunderts das Hindukönigreich bereiste. Sven
Hedin, der schwedische Forscher hatte auf seinen Expeditionen ebenfalls das Land
"gestreift".
Der vielen Nepalreisenden bekannte Dr. Toni Hagen, er verstarb im April 2003 im
Alter von 85 Jahren, war 1950 / 1951 mit einem
6 -monatigen Einsatz
als Mitglied der
ersten schweizerischen Mission für Entwicklungshilfe unter dem Patronat der ETW
betraut. 1952 folgten dann Tätigkeiten als Regierungsgeologe in Nepal. Von 1952
- 1959 war Dr. Toni Hagen durch die Vereinten Nationen mit geologischen
Erforschungen Nepals beauftragt.
Zur Seite "Ring des Buddha".
Auf dieser Seite findest du u.a. die gesamte Biografie von Dr. Toni Hagen.
War
Alexandra David-Neel (die übrigens im hohen Alter von 101 Jahren verstarb; sie
hatte sich mit 98 Jahren vorsorglich ihren Reisepass verlängern lassen!), war
Sven Hedin, war Dr. Toni Hagen die/der erste "moderne Trekking-Reisende"?
Ich meine ja.
Jeder,
der sich auf ein neues Land, auf neue Menschen, auf neue Sitten und Gebräuche -
kurz auf Unbekanntes - einlässt und versucht diese neuen Eindrücke vor Ort, in
den Dörfern und Städten und "beim Unterwegs-Sein" zu erfahren - ist ein Trekking
- Reisender.
Seit Nepal sich im Jahr 1951 der Welt öffnete, haben es fast unzählige Reisende
den Pionieren gleich getan. Wenn auch in etwas moderaterer Form. Schnell
erkannten die handelstüchtigen Nepalis die Chance, ihr Land als touristische
Einnahmequelle zu nutzen.
Jeder, der das Land im Himalaya schon einmal bereist hat, wird das bestätigen.
Kaum ein Haus, kaum eine Hütte, die mittlerweile nicht über einige Zimmer für
Reisende verfügt. Natürlich mit der dazugehörigen Möglichkeit zu essen und zu
trinken. Im Laufe der Zeit wurde der Tourismus zu einer ernst zu nehmenden (und
mittlerweile überlebenswichtigen...) Einnahmequelle für die Einheimischen.
Leider führt dies aber auch zu einigen Problemen. Holz - in den Trekkinggebieten
eh schon wenig vorhanden - wurde vermehrt zum Feuer machen benutzt. Und
plötzlich sahen sich die Einheimischen auch vermehrt mit einem Müll-Problem
konfrontiert.
Die Männer - vom jungen Mann, teilweise schon im Kindesalter bis zum Greis -
bieten sich als Träger und Guides an. Die Arbeit, die traditionell von ihnen
bislang auf den Feldern getan wurde, muss nun von den Frauen erledigt werden.
Fakt ist,
dass die Einheimischen in den Trekkinggebieten nicht mehr oder nur sehr schlecht
ohne uns Trekker und Reisende überleben können.
Nicht
verschwiegen werden sollen hier an dieser Stelle auch die innerpolitischen
Probleme des Landes. Ob und wenn ja du das Land bereisen möchtest, musst du
selbst entscheiden. Entscheidungshilfen bietet hier an erster Stelle das
Nepalboard von Andreas, das
Trekkingforum von Andreas Pflügler
und das
Trekking-Portal.
Auch die Seite des
Auswärtigen Amtes
und die Seite der
Deutschen Botschaft in Kathmandu
kann dir hier eine Entscheidungshilfe bieten. Ebenfalls würde ich dir raten,
dich als Trekker bei der Deutschen Botschaft in Kathmandu registrieren zu
lassen. Im Falle des Falles (der hoffentlich nicht eintritt!) sind dann alle
wichtigen Daten bei der Deutschen Botschaft Kathmandu sofort verfügbar.
jetzt den Registrierungsbogen als
pdf. Datei herunterladen
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Meine
Ausrüstungsliste
Selbstverständlich muss dein Equipment deinen persönlichen
Bedürfnissen angepasst sein. Die Reisezeit (was die Jahreszeit wie
auch die Dauer der Reise angeht) muss ebenfalls bedacht sein. Last
but not least sollte das maximal Gewicht deiner Ausrüstung (wenn du
einen Träger engagierst) nicht über 13 Kg liegen.
Die nachfolgende Liste ist bezogen auf ein Trekking von ca. 18 - 21
Tagen in den klassischen Trekkinggebieten (Khumbu; Annapurna, Rara-See;
Langtang).
|
1 |
1
Trekkinghose, winddicht, wasserabweisend |
|
1 |
Trekkinghose, dünn |
|
4 Paar
|
Trekkingsocken |
|
1 Paar |
Bergstiefel, wasserdicht, Gore-Tex |
|
1 Paar |
leichte
Turnschuhe (für abends in den Lodges) |
|
4
|
Unterhosen, kurz, Funktionsstoff |
|
1 |
Unterhose, lang, Funktionsstoff |
|
2 |
Unterhemden, kurzer Arm, Funktionsstoff |
|
1 |
Unterhemd, langer Arm, Funktionsstoff |
|
1 |
dünner
Fleece Pullover, 100er Fleece |
|
1 |
dicker
Fleece Pullover, 300er Fleece |
|
1 |
Softshell - Jacke |
|
1 |
Bergjacke, Gore-Tex, 3-lagig |
|
1 |
Mütze,
stormlock |
|
1 Paar |
Handschuhe, stormlock |
|
1 |
Buff
(Halstuch, auch als Kopftuch zu verwenden) |
|
1 |
Fleecehose (für abends in den Lodges) |
|
1 |
Alu -
Trinkflasche; Sigg oder ähnliches |
|
1 |
Sonnenbrille, hochgebirgstauglich |
|
1 |
Schlafsack, Komfortbereich bis mind. minus 10 Grad |
|
2 |
Handtücher, Micro-Fleece, Schnelltrocknend |
|
1 |
Überhose, Gore-Tex |
|
1 |
Stirnlampe inkl. Ersatzbatterien |
|
1 |
Funktionswerkzeug (Multi-Tool) Leatherman oder ähnliches |
|
1 |
wasserdichte Hüfttasche für Geld und Dokumente |
|
1 |
Geldgürtel |
|
1 |
Kamera |
|
1 |
Wash-Bag |
| |
Zahnbürste, Rasierer etc. (kannst du alles in Kathmandu kaufen) |
|
1 Tube |
Sonnenschutz angepasst an die Hautempfindlichkeit (Hochgebirge!!
Ich benötige einen 30er Lichtschutzfaktor. |
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1 Pack |
Nähzeug |
|
ca. 5 |
Kabelbinder (z.B. für Reparaturen am Rucksack) |
|
1 |
Trekking-Rucksack; Tagesrucksack.
Ich empfehle einen mit mind.
32L Volumen.
Regenhülle nicht vergessen! |
|
ca. 5m |
dünne
Schnur (als Wäscheleine) |
|
1 |
Reisetagebuch inkl. Stifte |
|
1 |
MP 3
Player inkl. Ersatzbatterien |
|
4 |
Teelichter |
|
10 |
Sicherheitsnadeln |
|
1 Paar |
Trekkingstöcke; ich bevorzuge die mit einem Shock-Absorbing |
|
Einige
Beutel |
Kamillen,- Fenchel,- Erkältungstee |
Dinge wie: Sicherheitsnadeln, Nähzeug,
Zahnbürste, Shampoo, Toilettenpapier etc. lassen sich
problemlos in Kathmandu besorgen!
Nach
dem Trek ist dein Porter oder dein Guide dankbar für den einen oder
anderen
Ausrüstungsgegenstand den du nicht mehr brauchst!
Diese Liste kannst du
hier als pdf. Datei herunterladen
nach oben
Wenn einer eine Reise tut - oder:
Welche Ausrüstung soll ich kaufen?
Fragen über Fragen drängen sich dem "Neuling"
auf, wenn es an die Auswahl der Trekkingausrüstung geht.
Fleece oder Seide? Daune oder Kunstfaser? Muss es denn wirklich Gore - Tex
sein?
Welches Material empfiehlt sich für die Handschuhe?
Wie viel Volumen braucht mein Rucksack...? Und, und, und...
Und vor allen Dingen: Wie komme in an meine Ausrüstung? Zuhause kaufen? In
Kathmandu besorgen?
Kann es auch Gebrauchtes sein?
Auch der versierte Nepalreisende wird ab und an seine Ausrüstung ergänzen
müssen.
Ihm dient dann natürlich seine Erfahrung zum Vorteil.
Da ich schon des Öfteren in Nepal war und als Abenteuer- und
Erlebnispädagoge über Erfahrungen in den Bereichen Klettern
und Kanu fahren (Wildwasser) verfüge, wage ich hier einige Tipps und
Hinweise.
Letztendlich ist es aber so wie immer: Private Vorlieben (und
Einschränkungen; ich z.B. habe eine Federallergie und
kann mit Daunen nix anfangen) spielen eine nicht zu unterschätzende Rolle.
Deshalb handelt es sich bei meinen Tipps auch in
diesem Falle um Ratschläge,
die auf meinen subjektiven Erfahrungen basieren.
Nichtsdestotrotz habe ich mich bemüht die "Entscheidungshilfen" so neutral
wie möglich zu halten.
Was du dann allerdings kaufst (oder auch nicht) ist natürlich deine ureigene
Entscheidung!
Meine Vorlieben gelten den Funktionsstoffen und dem "Zwiebelprinzip".
Zwiebelprinzip heißt: Immer eine Schicht über
die andere.
Zum Beispiel: Unterhemd, T-Shirt, dünner Fleecer,
Stormlock-Jacke, Bergjacke.
So bleibe ich variable und
und kann meine Klamotten dem Wetter und/oder meinem Temperatur-Empfinden
gemäß an- oder ausziehen.Außerdem - und das ist ja nicht ganz unwichtig - kann ich die allermeisten
Ausrüstungsgegenstände auch
zuhause gebrauchen.
Über das Thema Daunenjacke ja oder nein ist schon häufig
diskutiert worden.
Auf meinen Treks
habe ich bislang keine Daunenjacke benötigt.
(Die überdies hinaus auch ansonsten bei mir zuhause im Schrank nur Platz
wegnehmen würde).
Bei einer Besteigung des Imja-Tse oder ähnlichen Bergen ist eine Daunenjacke
dagegen wohl obligatorisch.
Gegen Wind und nasses Wetter schütze ich mich unterwegs mit einer Stormlock
Jacke - darüber wenn nötig eine Jacke
mit einer Beschichtung. Wird es abends in den Lodges oder im Zimmer zu kalt,
habe ich einen 300er Fleece Pullover dabei.
Übrigens: Je mehr Klamotten du in deinem Schlafsack anhast, desto weniger
Körperwärme kann in den Schlafsack abstrahlen.
Auch dieser Hinweis gilt natürlich nur für "moderate" Höhen bis ca. 5000m.
Wenn du auf deutlich über 5.000m übernachten willst,
wirst du dich auch im Schlafsack anders anziehen müssen. Dann aber bist du
nicht mehr auf einem "normalen" Trek, sondern
als Bergsteiger unterwegs. Demgemäß muss dann natürlich auch deine
Ausrüstung sein!
Material- und Ausrüstungs - Info
Schlafsack, Daune
Dauenschlafsäcke beinhalten immer
eine Mischung aus Daunen und Federn. Eine Daunenfüllung ganz ohne Federn
gibt es nicht!
Die Hersteller-Angabe 90/10 heißt z.B. das es sich um 90%
Daunen und um 10% Federn handelt.
Höhere Anteile von Federn erhöhen das
Gewicht und vermindern die Bauschfähigkeit des Schlafsackes.
Die Füllung
kann aus Enten oder Gänsedaune bestehen. Die Daunen von Gänsen haben
eine höhere Qualität.
Darauf solltest du beim Kauf achten:
Guter Wärmekragen
Kapuze
Abdeckung des Reißverschlusses von innen
um Kältebrücken zu verhindern.
Richtige Größe! (180/190/195/205cm?)
Reißverschluss rechts oder links?
Komfortbereich?
In wie viel Kammern sind die Daunen eingenäht? (Je mehr Kammern desto
besser!)
Tipp: Schlafsack (außer auf dem Trek natürlich) nie
komprimiert lagern!
Besser ist, du packst den Schlafsack in einen alten Bettbezug oder ähnliches.
|
Vorteil
lässt sich gut komprimieren
leichter als Kunstfaser
(je nach Qualität und Größe zwischen 1.200 und 2.000 g)
wärmt bei entsprechender Qualität sehr gut
|
Nachteil
anfällig gegen Nässe
trocknet nicht so schnell
relativ teuer
Kann sich - je nach Qualität schnell "platt liegen";
darunter leidet dann das Isolationsverhalten des Materials |
Schlafsack, Kunstfaser
Die Füllung eines Kunstfaserschlafsackes besteht aus Polyesterfasern, die mit einer Silikonschicht ummantelt sind, damit
sie sich nicht ineinander verhaken können.
Je aufwendiger dieses Verfahren ist, desto besser die Bauschfähigkeit -
und damit die Wärmeleistung. Auch kommt es auf den Aushärtungsgrad des
Silikons an.
Bei Billigprodukten verschwindet die Silikonschicht häufig nach der 1.
Wäsche und die Isolationsfähigkeit ist dahin.
Bei der Qualität der Füllung gibt es große Unterschiede!
Deshalb sollte beim Kauf auf Markenfasern
geachtet werden!
Diese sind z.B.
Hollofil II
Quallofil - 7
Thermolite - Extreme
Polarguard
|
Vorteil
trocknet sehr schnell
preisgünstiger als Daune
lässt sich leichter pflegen (waschen) als Daune
|
Nachteil
lässt sich nicht so gut
komprimieren
etwas schwerer als Daune
(je nach Größe und Füllung ca. 1.500 - 2.200 g) |
nach oben
Jacken, Gore - Tex®
Jacken sind grundsätzlich "der Abschluß" deiner Kleidung. In vielen
Gebieten wirst du die Jacke nur ab und an brauchen, sei es bei Regen,
Schnee, sehr starkem Wind oder um dich "noch wärmer anzuziehen".
Gore-Tex® ist eine Beschichtung, die dauerhaft wind- und wasserdicht
wirkt.
Unterschiede sind hier z.B. 2 - oder 3-lagiges Gore-Tex®.
Die
2-lagigen Gore-Tex® Membran
ist fest mit dem Oberstoff verbunden. Auf der Innenseite wird die offen
liegende Membran durch ein Netzfutter geschützt.
In viele Jacken lässt sich zusätzlich eine Fleece-Jacke einzippen.
Bei einer 3-lagigen Gore-Tex®
Jacke ist die Membran zwischen Ober- und Futterstoff eingearbeitet und
benötigt deshalb kein Netzfutter als Schutz der Membran. 3-lagiges
Material ist sehr strapazierfähig.
Neben der Marke Gore-Tex® gibt es noch viele weitere Beschichtungen die
eine ähnliche Qualität haben. (z.B. Texapore von Wolfskin).
Jacken mit einer Membran-Beschichtung oder Laminat sind i.d.R. atmungsaktiv!
|
Vorteil
wind- und wasserdicht
geringes Packmaß, lässt sich ohne weiters auch
in einem kleineren
Rucksack verstauen
lässt sich auch zuhause
gut verwenden
kann nachimprägniert werden |
Nachteil
ohne entsprechende
Bekleidung drunter
keine hohe Wärmeleistung ("Zwiebelprinzip")
Je nach Qualität der Beschichtung kann sich das Material, zum Beispiel
durch das Tragen des Rucksackes, abreiben |
nach
oben
Jacken, Daune
Hier gilt im Prinzip das Gleiche
wie bei den Daunenschlafsäcken.
|
Vorteil
hohe Isolationsleistung |
Nachteil
Relativ großes Packmaß |
Fleece
gibt es wie "Sand am Meer". Gutes Fleece zeichnet
sich durch ein großes Isolationsvermögen aus. Es gibt dünner, mittlere
und dicke Fleece-Stoffe.
(z.B. 100,-200,- und 300er Fleece; die Zahlen bedeuten das Gewicht in
Gramm pro m2 Stoff. 300er Fleece wiegt zwischen 300 und 399 g pro m2). Billiges Fleece kannst du
meist schon im Geschäft erkennen. Es bildet durch einfaches Anfassen
kleine Knötchen "und sieht benutzt" aus.
|
Vorteil
nimmt kaum Feuchtigkeit
an
sehr strapazierfähig |
Nachteil
Je nach dicke relativ großes Packmaß
|
Seide
Bekleidung aus Seide ist generell sehr hautsympathisch und geschmeidig.
Das Material ist feuchtigkeitsanziehend und bietet ein hervorragendes
Mikroklima wie auch eine hervorragende Wärmeisolierung. Seide kommt
häufig bei Unterwäsche wie auch bei Inlets für Schlafsäcke zum Einsatz
(direkter Kontakt zur Haut). Seide ist die Bezeichnung für Fasern, die
ausschließlich aus dem Kokon seidenspinnender Insekten gewonnen wird! Übrigens ist Seide immer noch
eines der Haupthandelsgüter Asiens!
|
Vorteil
sehr leicht
sehr kleines Packmaß
gutes Isolationsvermögen
nimmt kaum Körpergeruch an
lässt sich leicht pflegen |
Nachteil
relativ teuer
nicht beständig gegen Schweiß
und UV - Bestrahlung
|
nach oben
Grundsätzlich gilt, dass du
alle Ausrüstungsgegenstände auch in Kathmandu (Pokhara, Namche Bazaar)
kaufen kannst.
Dies ist nicht ganz unwichtig wenn dein Rucksack, Trekkingsack, Koffer nicht
mit dir in Nepal angekommen ist.
(Möge es der Himmel verhüten!) Wolfskin, Mammut, The North Face und wie sie
alle heißen...
Diese Firmennamen stehen auch auf den Produkten die du vor Ort kaufen
kannst.
Ich will es nicht beurteilen, ob es sich immer um "Fakes", d.h. um
nachgemachte Ware handelt.
Für einen einmaligen Gebrauch kannst du jedoch sicherlich auch die in
Kathmandu erwerbbaren Produkte
gebrauchen ...ganz zu Schweigen davon wenn du dazu gezwungen bist, weil dein
Koffer...
(du weißt schon: "Möge es der Himmel verhüten).
Last but not least kannst du auch den einen oder anderen
Ausrüstungsgegenstand mieten (Daunenjacke, Schlafsack...)
Das ist nicht jedermanns Sache - aber im Preis ungeschlagen.
Was du definitiv nicht von zuhause mitnehmen brauchst sind sämtliche
Hygieneartikel (immer vorausgesetzt, dass du eine
zeitlang auf "dein Lieblings-Deo oder deine Lieblingszahncreme" verzichten
kannst.
Du bekommst in Kathmandu (Pokhara, Namche):
Zahnbürsten und Zahncreme
Shampoo und Seife, bzw. Duschgel
Rasierzeug
Papiertaschentücher
Toilettenpapier
Handcremes
Sonnenschutzmittel (ich weiß allerdings nicht bis zu welchem
Lichtschutzfaktor)
Die Produkte sind in Kathmandu preisgünstiger zu haben als in Namche Bazaar!
Wenn du also diese Dinge in Kathmandu kaufst - kannst du auf dem Hinflug
Gewicht sparen (und unterstützt die Wirtschaft in Nepal)!
nach
oben
Hier gilt natürlich erst recht, dass die
Medizin deinen Bedürfnissen angepasst sein muss. Aspirin lässt sich
ohne weiteres in Kathmandu besorgen. Spezielles Antibiotikum würde
ich aus der Heimat mitnehmen. Tu dir den Gefallen und lasse dich vor
deiner Reise von deinem Arzt durchchecken und in punkto Medikamente
beraten.
Wichtiger Hinweis!
Die Einfuhr von Medikamenten nach Nepal, deren Menge über den persönlichen
Gebrauch hinausgeht* ist reglementiert!
Ich bin zwar noch nie auf Medikamente hin "geprüft" worden, das heißt jedoch
nicht, dass es immer und bei jeder/jedem so sein muss!
Vergleiche hierzu den Hinweis des
Auswärtigen Amtes.
* Dies gilt für alle Reisenden,
die Medizin für eine Einrichtung
(Krankenhaus, Kinderheim etc. mit nach Nepal nehmen wollen!)
Aktuelle Info vom 25.02.2008
WICHTIGE INFO FÜR NEPALREISENDE!!
Nicht alle
Medikamente dürfen nach Nepal eingeführt werden! Hier ein Link zur
Seite des Department of Drug Administration Nepal. Dort kann
nachgelesen werden, welche Medikamente
NICHT nach Nepal eingeführt werden dürfen!!
zur Liste des Department of Drugs
In diesem Zusammenhang ist es auch wichtig
darauf hin zu weisen, dass diverse Medikamente auch
NICHT
in die VAE eingeführt werden dürfen! Bei Zuwiderhandlung
drohen hohe Haftstrafen!!
Die Liste findest du hier
Es gab einen interessanten Thread zu diesem Thema im Trekkingforum!
Diesen Thread kannst du
hier nachlesen!
Meine Medizin - Liste
|
Aspirin |
|
Starkes
Schmerzmittel
(manche starken
Schmerzmittel fallen unter das Betäubungsmittelgesetz! Ggf.
musst du dir von deinem Arzt eine Bescheinigung geben lassen,
dass du diese Medikamente benötigst und mit dir führen darfst!
Diese Bescheinigung brauchst du nur auf Verlangen vor zu
zeigen!) |
|
Antibiotikum
Hals/Lunge/Magen/Darm |
|
Mittel gegen
Durchfall |
|
Elotrans oder
anderes Mittel um den Mineralienverlust bei
starkem und/oder länger andauerndem Durchfall aus zu gleichen |
|
gutes Soprtgel
gegen Verstauchungen und Prellungen |
|
bei Bedarf: Mittel
gegen Gelenkschmerzen |
|
Hustentropfen /
Erkältungstropfen |
|
Blasenpflaster /
normales Pflaster |
|
2 einmal -
Skalpelle |
|
2 Spritzenkanülen |
|
1 Dreiecktuch (kann
zur Not auch als Kopftuch dienen) |
|
Mullverbände / Tape |
|
sterile Kompressen |
|
Mercurochrom oder
anderes Desinfektionsmittel |
|
Rettungsdecke (Alu) |
|
etwas gegen
Übelkeit und / oder Erbrechen |
|
Mit Hirschhorntalg
habe ich sehr gute Erfahrungen
gegen "müde Füße" gemacht |
jetzt die Medizinliste ausdrucken
Ich weise vorsorglich darauf hin, dass dies nur subjektive
Empfehlungen sind!
Ich bin kein Mediziner!
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oben
Schutzimpfungen sind für Nepal nicht vorgeschrieben, aber
empfehlenswert.
Folgende Vorsorgung ist sinnvoll:
Schutzimpfung gegen: Typhus, Polio, Tetanus, Diphtherie und Hepatitis A.
Diese Impfungen sollest du drei Monate vor deiner Abreise
"hinter dich gebracht haben". Auf Anraten meines Hausarztes, der selber ein
begeisterter Trekker ist, habe ich mich auch noch gegen Tollwut impfen
lassen. Wenn du planst nach Tibet zu reisen ist eine Tollwut - Impfung
obligatorisch.
Nehme deinen Impfpass mit auf die Reise!
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Höhenkrankheit oder "Wer schneller geht als
ein Ochs, ist ein Ochs!"
Ich habe eine Zusammenfassung zum Thema: Höhenkrankheit geschrieben.
Diese Zusammenfassung basiert auf mehreren Artikeln zum Thema.
Zusammenfassung jetzt ansehen / ausdrucken
Ausdrücklichst erwähne ich hier nochmals, dass ich kein Mediziner bin und somit auch
keine Garantie für die Richtigkeit der Zusammenfassung gebe! Eine
persönliche Information z.B. bei deinem Hausarzt oder sonst einer
fachkompetenten Person ist daher unumgänglich!
Jetzt zur Seite von: Bewegungsfelder
(Höhentraining - Höhenluft - Leistungsdiagnostik - Trainingsplan -
Expeditionsvorbereitung - Gewichtsreduktion - Ernährungsberatung -
Bewegungsanalyse)
wechseln
Jetzt
zur Seite: Höhenanpassung - Höhentraining wechseln
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oben
Ernst zu nehmender
Hinweis!

Für Alle, die des Englischen nicht ganz
so mächtig sind, hier die Übersetzung:
Akute Höhenkrankheit
Wenn du dich über 2.500m nicht wohlfühlst, kann es sein,
dass du an
Symptomen der Höhenkrankheit leidest!
Die ersten Symptome sind:
Kopfschmerzen
Appetitlosigkeit
Verwirrtheit
Erschöpft
bei der kleinsten Anstrengung
Was ist zu tun?
Gehe
nicht höher! Mache eine Pause! Trinke viel, aber keinen Alkohol!
Wenn die Symptome verschwinden, kannst du weiter aufsteigen!
Schlimmere Symptome sind:
Zunehmende Müdigkeit
Verstärkte Kopfschmerzen
Wie ein
Betrunkener gehen
Erbrechen
In diesem Fall:
Absteigen
- Absteigen - Absteigen!
Lasse keinen alleine der unter den Symptomen der Höhenkrankheit
leidet!
Nicht erkannte Höhenkrankheit (Acute Mountain Sickness AMS) kann zum
Tode führen!!
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Verhalten
beim Trekking
Ich setzte mal voraus, dass jeder zivilisierte Mensch sich im Ausland
(wie auch Zuhause!)
adäquat zu benehmen weiß! Da jedoch in Nepal andere
Verhaltensregeln gelten als z.B. in
Europa (vor allen Dingen was die
Bekleidung angeht) liste ich hier ein paar Ratschläge auf.
Diese Ratschläge
stammen nicht von mir; ich habe sie aus verschiedenster Literatur wie
auch
aus dem Internet recherchiert. Tue dir den Gefallen und beachte diese
Ratschläge. Wichtige
Touristen Information
Dein Besuch kann einen positiven Eindruck hinterlassen. Du kannst
helfen, die sensible Umwelt zu schützen und die lokale Wirtschaft im
Khumbu unterstützen. Es braucht lediglich ein wenig Bemühung und das
entsprechende Bewusstsein dafür.
Respektiere die Kultur; ansonsten kann dein Verhalten beleidigend sein.
 |
Kleide dich bescheiden und trage lange (d.h. die Schultern und Beine
bedeckende...) Bekleidung |
 |
Wenn du Personen fotografieren möchtest, frage vorher um Erlaubnis |
 |
Bitte gebe bettelnden Kindern kein Geld - auch nicht wenn sie dir ein
Foto von sich für Geld anbieten.
Vielleicht bringst du kleine Geschenke oder Stifte (d.h. Blei,- oder
Buntstifte...) mit; gebe sie den Lehrern oder den Eltern der Kinder, damit diese sie
verteilen können. |
 |
Helfe während deines Treks der lokalen Wirtschaft - aber schütze die
Umwelt. |
 |
Benutze bitte nicht die Toiletten-Zelte (in Tengboche...).
Es sind zu
viele Benutzer (für die Zelte...) und es kann ein größeres, medizinisches Problem geben, nutze besser die öffentlichen
Toiletten und halte sie sauber. Bitte hinterlasse keinen Müll in den Toiletten (Auch wenns manchmal schwer fällt, dass
Toilettenpapier und ähnliches gehört in den Abfall- Kanister der immer neben der Toilette steht!) |
 |
Nimm deinen Plastik-Müll, leere Batterien und anderen Müll der nicht
(ohne Umweltschäden...) verbrannt oder
vergraben werden kann wieder mit zurück! |
 |
Wasche deine Wäsche nicht in der Nähe von Wasser-Ressourcen!
Schütte
dein Abwasser auf den Boden (nicht in die
Bäche, Seen...).
Denke daran, dass du dich nicht an öffentlichen
Plätzen ausziehst oder gar nackt wäscht! |
 |
Nutze Filter oder Tabletten um dein Wasser keimfrei zu machen!
Mineralwasser-Flaschen (die aus Plastik sind...) sind mit
das Haupt-Müll Problem. Nach gekochtem Wasser zu fragen erhöht den Bedarf
nach Brennholz und führt
letztendlich zu
weiterer Abholzung. |
 |
Wähle Lodges aus, die mit Kerosin oder ähnlichem Brennstoff arbeiten.
Ordere keine heiße Dusche wenn du weißt, das das Wasser mit Holz erhitzt wird! |
 |
Versuche dein Essen zusammen mit anderen Gästen zu bestellen. So kann
ein großer Holzvorrat gesichert
werden. Es ist zu verschwenderisch "jede Kartoffel einzeln zu kochen". |
 |
Engagiere Einheimische als Träger, Guide oder Koch.
Esse lokale
Speisen und kaufe dein Souvenirs vor Ort. |
 |
Beachte die Hinweise zur Vermeidung der Höhenkrankheit und habe
(für
den Fall des Falles...) die Telefonnummer eines Krankenhauses und die
der Helikopter Rettung parat! |
 |
Denke daran deine (nepalesischen...) Begleiter entsprechend aus zu
rüsten, wenn sie nicht das richtige Equipment
für die größeren Höhen haben! Achte darauf, dass dein Begleiter
versichert ist! |
Damit ist eigentlich alles Wichtige gesagt!
Vergiss es nicht!
Zur weiteren Verdeutlichung, auch was den Besuch von Gompas (Klöstern)
angeht, hier noch ein Foto!

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Eintritt für den Sagamartha
Nationalpark & Permit für die Annapurna - Runde
Das Trekking - Permit für den Sargamatha Nationalpark (Everest,
Khumbu) ist
mittlerweile abgeschafft worden,
es muss jedoch eine Eintrittsgebühr entrichtet werden. Diese liegt z.Zt. bei
1.100 Nprs.
Den "Eintrittsschein" für den Nationalpark bekommst du direkt am
Eingang oder auch in Monjo.
Du musst dafür deinen Reisepass vorlegen, das Geld solltest du möglichst
passend bereit halten.
Es empfiehlt sich fünf oder sechs
Passbilder mit auf deine Reise zu nehmen! In der Regel reichen da
Passbilder, die du zuhause selber ausgedruckt hast!

Für die
Annapurna - Runde (wie auch für manch andere Treks!) benötigst du ein Permit!
Dieses
bekommst du in Kathmandu
(wenn du organisiert gehst erledigt das i.d.R. die Agentur)
oder in Besisahar.

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Reisemonate und Wetterverhältnisse
Für Trekkingtouren empfehle ich als beste Reisezeit die Monate Februar
bis Mai und Oktober bis November.
Ich habe Nepal, bzw. das Khumbu - Gebiet im Februar und März, wie auch im
Oktober und November besucht.
Vorteile und Nachteile im Frühjahr (subjektiv empfunden!)
die Tage sind etwas länger, die Temperaturen etwas milder
du kannst du Rhododendron - Blüte genießen
ab nachmittags ist die Bergsicht meist etwas eingeschränkt
Vorteile und Nachteile im Herbst (auch subjektiv empfunden)
relativ früh dunkel (ca. 17.30 Uhr)
meistens kälter als im Frühjahr
bessere Bergsicht
Statistik "Wetterdaten in Kathmandu"
Es kann aber auch alles anders kommen (wie
häufig beim Wetter). Im Herbst 2005 bin ich für 3 Tage fast nur im (kalten)
Nebel gelaufen. Einige werden sich vielleicht an die prekäre Lage im
Annapurna - Gebiet (Herbst 2005) erinnern.
In Manang hatte es 1 m Neuschnee.
Der Thorong
La hatte 3m Neuschnee und war für einige Tage unpassierbar.

So kann es gehen. Das erste Bild von Namche Bazaar habe ich am 27.10.05 gegen Mittag
aufgenommen.
Unterwegs versinkt dann die Landschaft endgültig im Nebel!
Hilfreiche "Wetter -
Links"
Wettervorhersage Kathmandu
Wettervorhersage Syangboche (oberhalb von Namche Bazaar)
Wettervorhersage Pokhara
Klimadatenbank Kathmandu
Klimadatenbank Pokhara
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Money, Money, Money
Wenn du dir dein
Visum
am Flughafen
besorgen willst, kannst du dies in Dollars - oder in Euros (werden zum
Tageswechselkurs umgerechnet) bezahlen! Letztendlich brauchst du
keine Dollars!
Euros kannst du problemlos in Kathmandu, in Lukla, auch in Namche Bazaar
und Pokhara sowie auch in Besisahar tauschen.
Es empfiehlt sich in jedem Falle
dafür Sorge zu tragen, dass du spätestens ab Namche Bazaar, bzw. ab Besisahar über genügend
kleine Rupienscheine (20er, 50er, 100er) verfügst. In den Bergdörfern ist das Bezahlen mit großen
Scheinen häufig problematisch, da die
Einwohner nicht über genügend kleine Scheine als Wechselgeld verfügen.
Offiziell ist es vorgeschrieben, dass du nur Geld bei einer von der "Nepal
Rastra Bank" anerkannten Wechselstube umtauscht.
Normalerweise bekommst du dafür eine "offizielle" Quittung, die du auch mit
dir führen solltest.

Zur Seite der Nepal Rastra Bank
(mit aktuellem Kurs Euro - Rupie)
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