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Trekking 2013 - Vater und Tochter in Nepal

27.02 Auf nach Nepal - Düsseldorf - Abu Dhabi - Kathmandu
28.02. Airport Abu Dhabi
28.02. Kathmandu
01.03. Kathmandu - Boudhanath
02.03. Kathmandu - Swayambunath - Pashupatinath
03. - 05.03. Chitwan Nationalpark - Fahrt nach Pokhara
06.03. Pokhara - World Peace Pagode
07.03. Pokhara - Australiencamp (2.055m)
08.03. Australiencamp - Landruk (1.565m)
09.03. Landruk - Gandruk - Bhaisa Kharka
10.03. Bhaisa Kharka - Deurali (3.160m)
11.03. Deurali - View Point (3.280m)
11.03. Deurali - Ghorepani
12.03. Ghorepani - Tikedhunga (1.550m)
13.03. Tikedhunga - Pokhara


 

Mittwoch, 27.02.013    
  17.00 Uhr - meine "Begleitmannschaft", bestehend aus meiner Frau und meiner Tochter Meike, stehen bereit um uns, dass sind meine Tochter Inga und ich, zum Flughafen nach Düsseldorf zu bringen.

Diesmal geht es mit der "Etihad" nach Kathmandu.

Auf der A 52 ist nicht viel los und so sind wir bereits um
17.30 Uhr am Flughafen.
     
Der Check-In Schalter der Air Berlin (bis Abu Dhabi ist es ein "Code-Sharing Flight") öffnet um 18 Uhr - das Aufgeben des Hauptgepäcks ist kein Problem.
Dann - die erste Überraschung des Tages. Am Flugsteig C 37 treffe ich Jürgen und Thea mit denen ich 2009 für ein paar Tage in Kathmandu unterwegs war. Bis Abu Dhabi fliegen wir gemeinsam, für die beiden geht es dann weiter nach Phuket / Thailand.
 
Donnerstag, 28.02. Abu Dhabi    
  Pünktlich um 21.05 Uhr ging es los;
der Service in dem Airbus 330-200 war gut.

Es sind doch etliche Plätze frei im Flieger - um 06.20 Uhr Ortszeit Zeit landen wir. Abu Dhabi ist ja auch ein "Dreh-und Angelpunkt" und so ist es nicht verwunderlich, dass der Transitbereich recht voll ist.
So voll, dass der Server des Airports überlastet ist. Erst gegen 10 Uhr entspannt sich die Situation und ich kann eine kurze Nachricht nach Hause und auch nach Nepal senden.

   

Jetzt heißt es: Warten, warten, warten. Unser Weiterflug nach Kathmandu geht erst um 14.05 Uhr.
Mit "dösen", lesen und herumspazieren vertreiben wir uns die Zeit.
Auffällig ist, dass im Vergleich zu Bahrain relativ wenig Nepalis vor Ort sind.
Wie bekannt, hat ja die GULF - Air ihre Flüge nach Kathmandu zum 24.03.2013 eingestellt.
   
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Donnerstag, 28.02. Kathmandu
   
Der Flug nach Kathmandu dauert ca. 3,75 Stunden. Gegen 19.45 Uhr landen wir also auf dem Tribhuvan International Airport (TIA) in Nepals Hauptstadt. Im Flieger sind die "Embarcations-Cards" verteilt worden, das Visum hatten wir uns schon zuhause besorgt - und so finden wir uns bereits 20 Minuten nach der Landung am Gepäckband wieder.
Ingas Gepäck taucht recht schnell auf - ich muss dann noch fast 40 Minuten warten! Erinnerungen an 2011 und 2012 werden wach, da kam mein Gepäck jeweils mit einem Tag Verspätung auf. Ich habe schon ein wenig Herzklopfen - kommt meine Ausrüstung oder nicht? - da trudelt dann auch meine Reisetasche ein. Raamro chhaa!

Prasanta, Hari und Govinda II holen uns am Airport ab und nach der üblichen Begrüßungszeremonie sitzen wir im Auto.

Fast ist es ein bisschen schade, dass es schon dunkel ist. So bekommt meine Tochter (für die ist es die erste Nepalreise) nur einen vagen Eindruck vom "real Life" in Kathmandu.

Im "Hotel Manang" beziehen wir unsere Zimmer ("backsite" mit Blick auf die Swayambunath Stupa), packen noch schnell das Wichtigste aus und fallen dann müde und zufrieden in unsere Betten.
Auch das Hundegebell kann mich am Einschlafen nicht hindern.


 

 

 

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Freitag, 01.03. Kathmandu - Boudhanath
Um 07.30 Uhr wecke ich meine Tochter. Es wird Zeit zu frühstücken.
Danach geht's auf ins Office; Govinda und Hari erwarten uns schon mit einer Tasse Aduwa Chiaya - Ingwer Tee.

Mit Prasanta - er kommt gegen 10 Uhr- klären wir noch ein paar Formalitäten und machen uns dann auf zum ersten Besuch in Thamel.
 

Ich brauche noch Zahnpasta und Shampoo, bei Amritas erstehen wir je ein Paar dicke Wollsocken und sind dann gegen Mittag zurück im Hotel. Auf der Dachterrasse lässt es sich gut aushalten - wir schauen den Milanen bei ihren Flugkunststücken zu.
Heute Nachmittag fahren wir nach Boudhanath zum Momos essen. Dieser Besuch ist für mich schon ein Ritual geworden, das ich immer wieder gerne wiederhole. Übrigens - wir hatten Bergsicht heute und auch das WiFi Internet im Hotel klappt vorzüglich.
 


 

Gute Bergsicht von Boudhanath aus - ob des Smogs im Kathmandutal leider eher selten

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Samstag, 02.03. Swayambunath und Pashupatinath
365 Stufen erklimmen wir, bevor wir vor der Stupa von Swayambunath stehen.

Der rechte Turm (der ein "hinduistisches Bauteil" ist), ist mittlerweile wieder hergestellt. 

Vor zwei Jahren wurde er von einem Blitz getroffen und musste restauriert werden.
 
     
 
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Nach dem Besuch in Swayambunath fahren wir nach Pashupatinath. Dort sind schon die Vorbereitungen für Shiva Ratri (Shivas Nacht) - die am 10. März zelebriert wird - in vollem Gange. Um die Besucherströme zu kanalisieren wurden extra 3 Brücken (Lines) aufgebaut. So kann der Zugang zum Heiligtum einigermaßen kontrolliert erfolgen.
 
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Sonntag 03. - Dienstag 05.03. Chitwan Nationalpark
Um 8.00 Uhr sitzen wir in einem großen und schicken Privatauto (wie meinte meine Tochter? "Fast schon dekadent"!) und machen uns auf den Weg zum Chitwan Nationalpark. Ca. 3,5 Stunden - unterbrochen durch eine 20minütige Pause - fahren wir auf dem East-West Highway bis Mugling. Dort teilt sich die Straße. Rechts geht's weiter nach Pokhara - wir nehmen die linke Straße, die uns in den Chitwan - Nationalpark bringt. Im Großen und Ganzen ist der Straßenzustand wirklich sehr gut, nur manchmal gibt es für 300-500 Meter eine Holperstrecke.

Dort ist der Straßenbelag - ich vermute durch den Monsun und die darauf folgenden Erdrutsche - zerstört.
Um 13 Uhr kommen wir im "Tiger-Camp" unserem Zuhause für die nächsten beiden Nächte an. Dieses Camp liegt sehr schön in unmittelbarer Nähe zum Rapti River. Um nach Suaraha rein zu laufen braucht es ca. 10 Minuten. Das ist dann doch etwas angenehmer als 2011 - damals habe ich in dem "Unique Wildlife Resort" übernachtet. Auch nicht schlecht, aber ziemlich "weit draußen".
 
Wir richten uns kurz ein - unser Zimmer hat ein rosa Moskitonetz - und begeben uns dann auf einen knapp einstündigen Spaziergang am Ufer des Rapti-River entlang.

Es tut Not sich nach der langen Fahrerei etwas die Füße zu vertreten. Es ist zwar etwas diesig, die Außentemperatur beträgt aber schon mehr als 30 Grad.

Am Abend besuchen wir das "Tharu Culture House".
Lohnenswert!
 

 

 
     
 

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Montag, 04.03. Chitwan Nationalpark    
Kanutour - Junglewalking - Elephantriding; das ist unser "typisches Touristenprogramm" für heute.
Bereits um 7 Uhr stehen wir am Ufer des Raptiriver und warten darauf, dass wir in die langen Kanus einsteigen können. Eine gute Stunde dauert die Tour über den Fluss - das fotografieren ist schwierig, da das Boot naturgemäß wackelt. An einer günstigen Uferstelle landen wir an und das Junglewalking beginnt. Es ist so eine Sache mit diesem "Junglewalking". Was für Tiere (außer Affen und Hirsche) sollen sich denn wohl zeigen (von einem Tiger mal ganz abgesehen) wenn eine "Horde Touris" durch den Urwald läuft?? Immer hin haben wir ein recht großes Krokodil gesehen und auch ein Gariwal lag faul am Ufer. Es ist schon sehr heiß und die letzte halbe Stunde des Spaziergangs ist anstrengend. Gegen 11 Uhr sind wir im Camp zurück - gerade hat das Elephantenbaden angefangen. Ca. 50 - 60 Leute stehen Schlange um einmal auf den Rücken des "Hati" zu klettern. Auf ein Kommando des Mahuts spritzt der Elefant die Menschen nass. Das ist uns dann doch zuviel des "Touri-Rummels" und wir verzichten gerne darauf. Bis zum Elefantenreiten ist noch Zeit und die verbringen wir dann relaxend am Ufer des Raptiriver.
 
 
     
 

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Pünktlich um 15 Uhr beginnt das Elefantenreiten.
Ja, das "Touri-Programm" ist schon gut organisiert...
10 Elefanten "bestückt" mit je 4 Touris queren den Fluss und machen sich auf den Weg durch den Jungle.

Kurz bevor das Spektakel zu Ende ist, kommen wir auf eine Lichtung; dort tummelt sich ein Rhino mit seinem Jungen. Trotz der vielen Menschen zeigt das Rhino keine Scheu - ich denke, es ist an die Besucher gewöhnt und vielleicht sogar an diesen Platz angefüttert. Na macht nix. Interessant bleibt es trotzdem.
 

 

Am Abend "flanieren" wir noch ein wenig durch die "Shopping-Mile" in Suaraha. Später in der Lodge stelle ich fest, dass meine Stirnlampe nicht mehr funktioniert (Ja, neue Batterien sind drin). Das gute Teil scheint einen Wackelkontakt zu haben. Ich werde mir in Pokhara eine neue kaufen müssen.
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Dienstag, 05.03. Chitwan - Pokhara    
Unser letzter Tag im Tigercamp beginnt bereits um 6 Uhr in der Früh. Meine Tochter hatte den Wunsch geäußert, dass wir - bevor wir nach Pokhara fahren - noch die Elefanten-Aufzuchtstation besuchen.
Da die Elefanten (natürlich zusammen mit ihren Babys) ab 8.30 Uhr im Jungle unterwegs sind, müssen wir früh sein. Es ist aber nur ein Elefantenbaby da - 10 Monate alt. Wie alle Kleinen, ist auch der ´"Babyfant" neugierig und kommt sofort angedüst. Vielleicht gibt es ja was zu futtern? Meine Tochter hat ihren Spaß!

Im Tigercamp wartet ein leckeres Frühstück auf uns - danach geht es für uns weiter nach Pokhara.
Die Zimmer, die "Stuff" und das Essen  - alles hervorragend und auf jeden Fall weiter zu empfehlen.

 

Auf dem East-West-Highway geht es zügig voran bis Mugling. Dort gönnen wir uns eine halbe Stunde Pause, klettern danach wieder ins Auto und fahren auf dem Prithvi-Highway bis Pokhara.
 


Wir beziehen unser Quartier im "Lake-View-Resort".
Der Besitzer hat gewechselt, die Zimmer sind ein wenig neu gestylt worden, das WiFi Internet funktioniert auch - eine Dusche ist willkommen und abends finden wir uns im Thakali-Kitchen Restaurant wieder und verputzen ein sehr leckeres Dhaal Bhat!

 
Mittwoch, 06.03. Pokhara    
Heute besuchen wir die World Peace Pagode, die man vom Lake View Resort aus schon oben auf dem Hügel sehen kann. Das Gegenstück dieser Pagode steht in Lumbini.

In einem der Boote lassen wir uns über den Phewa-See paddeln, besichtigen den Tempel der auf einer kleinen Insel mitten im See steht und landen am gegenüberliegenden Ufer an.
 
     
Mein Freund Govinda Sharma ist natürlich mit von der Partie. Ich kenne ihn seit 2006. Seitdem hat sich zwischen uns eine schöne Freundschaft entwickelt und bei (fast) allen bisherigen Nepaltouren hat er mich begleitet.

Den Weg zur Peace Pagoda hinauf läuft man in ca. 45 - 50 Minuten. Unterwegs gibt es ein kleines Teehaus mit einer netten Aussichtsplattform. Von diesem Ort aus hat man einen schönen Blick auf den Pokhara und den Phewa-See.
 
     
Auf dem "Top" des Hügels gibt es mehrere Teehäuser (auch mit Übernachtungsmöglichkeit); eines dieser Teehäuser lädt uns zu einer Pause ein, bevor wir uns an den ca. einstündigen Abstieg machen. Wir laufen auf der anderen Seite des Hügels hinunter nach Pokhara.

Heute ist "Bhand". Streik also. Kein Auto fährt und wir müssen uns zu Fuß auf den Weg machen.

Nach ca. 25 Minuten erreichen wir den Eingang zu den "Devis-Falls", statten den Höhlen einen Besuch ab und müssen nochmals ca. 40 Minuten "Straßentrekking" absolvieren, bevor wir unser Hotel erreichen.
 

 

 

 

 



Jetzt mehr Bilder von den Devis Falls ansehen

 

Schöner Blick vom Teehaus unterwegs auf Pokhara und den Phewa-See

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Donnerstag, 07.03. Pokhara - Australiencamp (2.055m)
Eines vorweg: Den Weg vom Australiencamp nach Ghorepani und von dort aus zurück nach Birethanti bin ich 2011 schon mit meinem Vater gelaufen. Deshalb werde ich mich bei diesem Bericht auf das Allerwesentlichste beschränken. Den (ausführlichen) Bericht 2011 kannst du hier nachlesen.

Mit dem Taxi dauert es 1 Stunde von Pokhara aus, bis wir Kande, unseren Ausgangsort für das diesjährige Trekking erreichen. Wir lassen es gemütlich angehen und erreichen unsere Lodge nach ca. 60 Minuten "Kletterei" über viele (ungleichmäßig hohe und breite) Stufen.

Das Wetter lässt ab Mittags ein wenig zu wünschen übrig; entschädigt werden wir aber durch die bereits in voller Blüte stehenden Rhododendren. Im Februar hat es viel geregnet; deshalb leuchten die Bäume und Büsche schon jetzt - in der ersten Märzwoche - in allen erdenklichen Rotfarben. Normalerweise kann man diese Farbenpracht erst gegen Mitte - Ende März beobachten.

Kaum haben wir unser Zimmer bezogen, fängt es an zu regnen und zu donnern. Für zwei Stunden ist es wolkenverhangen und regnerisch, dann lässt sich die Sonne doch noch einmal sehen.
Ca. 50m Luftlinie von unserer Lodge wird nun eine neue Unterkunft gebaut. Es ist wenig los. Im dining room sitzen wir zu siebt beim Dinner.

Diese "Angels Heaven Lodge" kann ich nur empfehlen. Schöne Zimmer und gute Verpflegung. Vom Standort - man schaut direkt auf die Annapurna south und den Hinchuli - ganz zu schweigen

 

 
     
 

Eine neue Lodge wird gebaut

 

Annapurna South und Hinchuli


 

Freitag, 08.03. Australiencamp (2.055m)
Pittam Deurali - Landruk (1.565m)
Viereinhalb Stunden Gehzeit benötigt man um vom Australiencamp nach Landruk zu trekken.

Man passiert den "Lodge-Ort" Pittam Deurali, der zu einer Teepause einlädt. Hier habe ich im Jahr 2012 auf meiner Tour in den Mardi-Himal übernachtet.

Info: Von Landruk  aus benötigt man 4 Tage um zum Annapurna-Basecamp zu gehen.


 

Unterwegs, unterwegs...        
   
Frühstück: Müsli...   ...und Tibetean Bread   Govinda und Pushpa
   
Blick von Pittam Deurali   In Landruk   Begegnung in der Lodge

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Samstag, 09.03. Landruk - Bhaisa Kharka

Die Sicht ist gut heute morgen. Als die Sonne den Gipfel der Annapurna South bescheint, sitzen wir bereits beim Frühstück.

Uns erwartet das typische "nepali - up and down".
Zunächst steigen wir bis zum Modi Khola ab - queren dort die Hängebrücke und machen uns dann - nach einer kleinen Verschnaufpause - an den ca. 1,5 stündigen Aufstieg nach Gandruk.

 
 
In Gandruk habe ich 2011 Station gemacht.
Heute nutzen wir die kleine Plattform vor der Lodge um uns eine ausgedehnte Pause zu gönnen; wir wollen noch weiter bis Bhaisa Kharka.

Während wir Pause machen, gehen die Lodge-Eigentümer ihrem normalen Arbeitsalltag nach.

Der Jüngste aus der Familie spielt derweil mit unseren Trekkingstöcken Mikado.
 
 
Auch heute macht das Wetter keine Ausnahme. Gegen Mittag fängt es an zu regnen. Und kalt ist es in Bhaisa Kharka. Der Wind pfeift durch die "lali gurans" (Rhododendron) Bäume, dass es eine wahre Pracht ist.

Leider haben wir heute unsere erste nicht all zu nette Begegnung mit einer ziemlich großen Trekkinggruppe.
Ca. 15 Personen "stürmen" den Aufenthaltsraum und tun so, als würde er ihnen gehören.
 
  Ein "Walkie-Talkie" wird gezückt und lauthals unterhalten sich die unangenehmen Zeitgenossen mit ihren Freunden, die vielleicht noch 50m vor der Lodge sind.

Als dann noch zwei der Männer meinen sie müssten sich in der Lodge eine Zigarette anzünden wird es uns zu viel und wir vertreten uns draußen ein wenig die Beine.


 
Zum Glück macht sich die Gruppe nach ca. einer halben Stunde wieder auf den Weg. Gut so. Jetzt haben wir endlich Ruhe.

Sogar die Zeitangaben, die wir auf einer Tafel entdecken, scheinen einigermaßen zu stimmen. Zumindest bestätigt mir das mein Freund Govinda.

Mit Tee und "Mau-Mau" vertreiben wir uns den Nachmittag. Wieso gewinnt Govinda immer??
 
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Sonntag, 10.03. Bhaisa Kharka - Deurali (3.160m)

Wenn es nicht wolkig ist. Einen Blick auf die Annapurna können wir erhaschen - der Fishtail (Machhapuchre) ist in den Wolken verschwunden.
  In Kathmandu - Pashupatinath wird heute das "Shiva Ratri Festival" (die große Nacht des Shiva) gefeiert.

Wir hingegen sind schon um viertel vor Acht unterwegs und erreichen eine gute halbe Stunde später Tadapani. Auch dieser "Ort" (ähnlich wie Pittam Deurali) besteht "lediglich" aus Lodges.

Von hier aus hat man einen sehr schönen Blick auf die Annapurna South und den Machhapuchre.



 

Und auch Prasanta in Kathmandu erhält die Nachricht dass es uns gut geht.
  Nach dem üblichen Tee machen wir uns weiter auf den Weg nach Banthanti. Ca. 1 Stunde wandern wir durch einen "verwunschenen" Rhododendron-Wald.

Banthanti (hier habe ich auf meiner Tour 2011 übernachtet) liegt schon "etwas magisch" in einer kleinen, tiefen Schlucht.
Auch hier erfrischen wir uns mit einem Tee.

Von Tadapani aus kann ich übrigens (über eine Nepali-Telecom SIM Karte) kurz mit zu Hause telefonieren.

 
  Pünktlich zum Lunch sind wir in Deurali. Hier gibt es ein wirklich schöne Lodge in der man es gut aushalten kann.

Auch heute treffen wir wieder auf recht große Trekkinggruppen (ich glaube diesmal aus Japan).
Zum Glück für uns nutzen sie aber die Lodge nur als Pausenort und steigen etwas später ab nach Tadapani.

Strom gibt es in Deurali - Handyempfang ist aber nicht möglich.
  Um mit dem "Mobile" zu telefonieren, müssten wir ca. eine halbe Stunde den Berg raufklettern - zu einem View-Point, den wir aber erst morgen früh aufsuchen wollen.

So relaxen wir den ganzen Nachmittag und legen uns im Aufenthaltsraum auf die faule Haut.

TV - Empfang gibt es auch und Govinda zieht sich einen der "Kollywood" Filme rein. Hat er sich auch definitiv verdient.

 

Montag, 11.03. Deurali - View Pont (3.280m)
Ein guter Tipp - wenn man in Deurali übernachtet! Steht früh auf und geht in ca. einer halben Stunde (sehr steil!) zum View Point oberhalb der Lodge. Dieser View Point ist durch einen Aussichtsturm gekennzeichnet.
Von dort aus hat man einen wunderbaren Blick auf: Dhaulagiri, die Annapurnas, Nilgiri South und den Machhapuchre. Wenn man also in Deurali übernachtet...spart euch den Touri-Rummel am Poon Hill!
 

Sonnenaufgang - links der Machhapuchre

 

Der Dhaulagiri im ersten Sonnenlicht

Dhaulagiri und Nilgiri South

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Montag, 11.03. Deurali - Ghorepani
Um 5.30 Uhr waren wir heute morgen bereits unterwegs um zum besagten View-Pont hinauf zu kraxeln.

Wie gesagt (und wie man anhand der Fotos wohl auch sieht) - es war phantastisch und der Mühe wert.

Als wir zurück sind und uns an den Frühstückstisch setzen, ist der Tisch draußen noch mit einer Eisschicht überzogen. Es hatte Frost heute Nacht - immer Zimmer habe ich - 2 Grad gemessen.
 
     

 
  Wir haben nur einen kurzen Weg vor uns - bis nach Ghorepani soll es gehen.

Teilweise sind die Wege noch mit Altschneeresten "geschmückt" und es ist glatt.

Der Weg an sich aber ist phantastisch. So liebe ich es zu gehen.

Ein weiterer View Point wartet noch auf uns!
 

Ca. 45 Minuten bevor man nach Ghorepani absteigt
kommt man noch einmal an einem wunderschönen View Point vorbei.
 


Bereits um 11.00 Uhr sind wir in Ghorepani - was übersetzt übrigens "Pferdewasser" bedeutet.

Die Berge liegen nun mittlerweile in den Wolken aber es regnet nicht! Wir beziehen unsere Zimmer in der "Snowland-Lodge" und gönnen uns erst einmal eine Dusche.

Am Nachmittag stöbern wir durch das  Dorf.
 
 

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Dienstag, 12.03. Ghorepani - Tikedhunga (1.550m)
Die Wettergötter sind uns heute morgen wohl gesonnen - wir können noch einmal einen wunderbaren Blick auf die Berge werfen. So motiviert laufen wir heute - quasi an unserem letzten richtigen Trekkingtag - nach Tikedhunga. Von Ulleri aus müssen wir die 1000 und mehr Stufen hinunter. Wir haben Zeit - wir lassen uns Zeit und kommen gegen 15 Uhr in Tikedhunga an.
 
 
     
 
     
Mittwoch, 13.03. Tikedhunga - Pokhara    
Unsere Trekkingtage gehen heute zu Ende!
Noch haben wir ein paar Tage, die wir in Pokhara und in der Umgebung von Kathmandu verbringen wollen.

Nachdem ich 2011 diese Tour mit meinem Vater gegangen bin, hatte ich mich entschlossen die gleiche Tour in diesem Jahr mit meiner Tochter zu gehen. Ich halte sie für eine sehr gute Einsteiger-Tour; vor allen Dingen in der Kombination: Sightseeing im Kathmandu-Tal - ein Abstecher in den Chitwan NP - ein paar "Relaxing-Tage" in Pokhara.
 
     

 

Unsere Tour ist zu Ende! Dank an die Götter, an meine Tochter, an Govinda und Pushpa!

Ich freue mich auf ein Wiedersehen!
Pheri bhetaaula Nepal 2014!

 

Nachbemerkungen
Wir bleiben noch zwei Tage in Pokhara, besuchen dort das International Mountain Museeum, den Bindabashini Tempel und erholen uns bei kleinen Spaziergängen am Phewa - See.

Ganz besonders empfehlen möchte ich das Restaurant: Thakali-Kitchen in Pokhara, wo es ein sehr leckeres Dhaal Bhat gibt. Dieses Restaurant findet man ca. 80m hinter dem großen Supermarkt auf der rechten Straßenseite (Richtung Innenstadt).

Mit dem Flugzeug geht es für uns am 16. März zurück nach Kathmandu. Wir bleiben dort eine Nacht und besuchen dann noch Nagarkot und Namo Buddha (jeweils eine Übernachtung).

Am 21. März starten wir vom Tribhuvan International Flughafen mit der Etihad via Abu Dhabi nach Düsseldorf.

Lange noch werden wir von den Eindrücken der diesjährigen Nepal-Tour zehren!
 


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