nepalwelt von A - Z

Home

Termine & News

Basisinfos

Reisealphabet

Trekking

Reiseberichte

NEPALTREFFEN

Lesen & Hören

Fotoalben

Interessantes aus
der Nepalwelt

Wer ist Wer  
& Was ist Was?

Links

Kontakt

Impressum

Disclaimer

 

 

 

 

 

 

Ein etwas anderer Reisebericht – Nepal November 2013

 

Wo fange ich an? Es hat sich ja viel getan in den letzten Monaten.

Einige von euch haben ja vielleicht auf der Facebookseite: www.facebook.com/nepalwelttrekking etwas “zwischen den Zeilen“ gelesen?!
 

Unsere neue Company nepalwelt-trekking ist nun offiziell in Kathmandu registriert.
Die Agenturwebseite wird in Kürze online gehen.

Unter www.nepalwelt-trekking.de könnt ihr diese Seite erreichen.



 

Um unsere Partner Govinda Sharma, Prasanta Regmi und Hari Regmi bei den (vorerst) letzten organisatorischen Arbeiten vor Ort zu unterstützen war ich vom 09. – 22. November 2013 in Kathmandu und Pokhara.

 

Bevor ich es vergessen….

Den Freunden und Partnern in Nepal greifen wir von Deutschland aus unter die Arme; dazu haben wir hier eine GbR gegründet. Wir, dass sind Norbert (Norbu) Wagner, der auch bei den himalaya-friends mitwirkt und ich. Norbu wird das "Büro Süd" mit Sitz in Zirndorf (bei Nürnberg) leiten, ich werde das "Büro Nord" von Essen aus führen.

Trotz der Wahlen in Nepal (die ja am 19.11. stattgefunden haben) und den damit zu erwartenden, kleineren "Schwierigkeiten" habe ich mich recht früh im Jahr, ich glaube es war im Frühsommer 2013, entschlossen einen Flug nach Kathmandu zu buchen. Bereut habe ich es nicht.

Als Nepalerfahrener konnte ich mir denken, dass es - bedingt durch die anstehenden Wahlen - hier und da zu Beeinträchtigungen des öffentlichen Lebens in Kathmandu kommen kann.

Dem war auch so, jedoch konnten wir alle Dinge vor Ort in fast gewohnter Form erledigen.

 

Wie ich den landesweiten Streik, der ja für ganze 10 Tage ausgerufen wurde (und an den sich dann ab Tag zwei zumindest im Valley kein Mensch mehr daran gehalten hat) erlebt habe, schildere ich im nachfolgenden Bericht.

 

 

Kathmandu, O9. November 2013

Abends um 18 Uhr setzt die Maschine der Qatar Airlines auf dem Internationalen Flughafen in Kathmandu auf. Die Einreise nach Nepal ist für mich in ein paar Minuten erledigt!

Wie immer, habe ich mir mein Visum schon in Deutschland besorgt. Zum Glück, denn die Schlange am Schalter "without Visa" ist elendig lang. Ich schätze mal, dass diejenigen die ziemlich am Ende stehen eine gute Stunde Wartezeit vor sich haben. Für das Visum in Deutschland zahle ich 40 Euro, am Flughafen, bei der Einreise zahlt man 40 Dollar. Das ist ein Unterschied von etwas mehr als 10 Euro.
Dafür stelle ich mich nicht eine Stunde lang in eine Schlange. Sicherlich kann es auch am "without Visa Schalter" zu anderen Zeiten schneller gehen und jeder muss für sich entscheiden wie er es handhaben will; ich für meinen Teil will schon sobald als möglich raus aus dem Gebäude, zumal draußen die Freunde auf mich warten.

Govinda, Prasanta und Hari....wo steckt ihr denn?
Ich stehe draußen auf dem Parkplatz vor dem Flughafengebäude und sehe weit und breit nix von meinen Freunden. Na ja, immerhin gibt mir das Gelegenheit eine der (leider unvermeitlichen) Zigaretten zu rauchen.
Moment, das haben wir gleich. Ich zücke mein Handy das ich schon kurz vor der Landung mit der SIM Card der Nepal Telekom gefüttert habe und wähle Govindas Nummer. "Wir suchen dich im Innenbereich", sagt mein Freund. Kurze Zeit später erscheinen alle auf dem Parkplatz, legen mir die übliche Blumengirlande um den Hals, fragen kurz nach wie es denn so geht und schon sitzen wir im Taxi und sind auch dem Weg ins International Guesthouse.


Ich bin zum ersten Mal hier zu Gast - Norbu hatte mir das Hotel empfohlen. Sehr schön eingerichtet, mit viel Liebe zum Detail. Die Zimmer sind nicht ganz so groß wie im Hotel Manang (in dem ich sonst oft zu Gast war), es gibt auch keinen Fernseher - das macht aber nix. Ein sehr schönes Bad findet auch meine Anerkennung.
WiFi ist vorhanden. Was mich besonders beeindruckt hat, ist der schöne Garten; eine überdachte "Halle" gibt es auch und für alle, die keinen Laptop oder ein Smartphone dabei haben steht ein kleiner Computerraum mit 3 PC`s zur Verfügung. Die sanitären Anlagen sind vorbildlich! Nicht vergessen zu erwähnen will ich den kleinen, gemütlich eingerichteten Leseraum.

     
     
     
nach oben

Kathmandu, 10. November 2013

Wie immer bei meinen Nepalreisen statte ich am ersten Tag der Stupa von Boudhanath und dem Pashupati-Tempel einen Besuch ab. Von Pashupatinath kann man in gemütlichen 15 – 20 Minuten zur Stupa laufen, die man vom hinteren Ausgang des Hindu-Heiligtums schon sehen kann.
Auf der Dachterrasse eines der Restaurants genehmigen wir uns einen Kaffee und ein Teller voller leckerer Momos. Die Augen Buddhas bekommen gerade ein wenig Kosmetik; es ist interessant zu zuschauen mit welcher Ruhe der Maler seine Arbeit ausführt.

 

Mit dem Taxi geht es zurück zum IG – House. Dort wartet schon Prasanta auf uns. Zu dritt spazieren wir durch Thamel um dann auf den Lehknath Marg abzubiegen, der uns nach Galkopakha führt. Dort befindet sich unser Office.

Wow - die Jungs haben sich echt Mühe gegeben. Sie haben die komplette untere Etage des Hauses gemietet.

 

Zwei große Räume, wovon einer als Büroraum dient; im hinteren Raum befindet sich ein Schrank in dem mein Trekkingequipment untergebracht ist (das meiste meiner Ausrüstung lagere ich schon seit Jahren in Kathmandu), ein Bett wird noch gekauft; ich werde also in Zukunft im Office schlafen. Eine Küche, einer Naßzelle und ein kleinerer Raum in dem zukünftig weiteres Material gelagert wird komplettieren unser “Zuhause“.

Vor dem Haus befindet sich eine kleine plattierte Fläche (kein Staub!) die genügend Platz für ein paar Stühle und Bänke bietet. Sogar einen eigenen Haus- und Hofhund haben wir.

Das Haus liegt ca. 50m von der Straße weg – Abgase und Gehupe nein Danke!

 

Ich fühle mich sofort wohl in unseren Räumlichkeiten. Mittlerweile (Stand Ende November 2013) funktioniert das Internet- und das Telefon. Auch in Nepal kann man mittlerweile ein "Komplettpaket" kaufen, so ist auch ein Anschluss für einen Fernseher mit dabei. Perfekt!

Mit mehreren Tassen Tee und einer leckeren selbstgekochten Nudelsuppe weihen wir unser Büro ein. Die offizielle Einweihungsfeier wird es am 12. März 2014 geben. Da ist dann auch Norbert "Norbu" Wagener mit seiner Gruppe vor Ort. Ich bin mit meiner Tochter da und unsere Freunde und Partner werden noch den Einen oder Anderen Freund aus Kathmandu einladen. Das wird bestimmt ne Runde Sache. Ich freue mich jetzt schon.

     
     
   

nach oben

Kathmandu, 11. November 2013

Ab heute soll er gelten, der 10-tägige Bandh (Streik) den die 33 Parteien Allianz unter Führung der ultralinken Maoisten (die sich von der "Mutterpartei" um Pushpa Kamal Dahal (Prachanda )

abgespalten haben) ausgerufen haben. Es ist doch immer wieder dasselbe in Nepal. Kaum passt irgendeiner Organisation was nicht, ruft man einen Streik aus! Wie oft habe ich das nun schon im Laufe der letzten Jahre erlebt. Anzumerken ist jedoch, dass Touristen – solange sie sich an die Regeln halten – nicht in größerem Ausmaße unter diesen Bandhs zu leiden haben. Es mag wohl sein, dass das mehrere Geschäfte geschlossen haben und das die lokalen Busse nicht verkehren; im Vergleich zu dem was die Einheimischen auszuhalten müssen ist das aber sicherlich nicht der Rede wert.

Bislang habe ich noch von keinem Fall gehört, wo ein Tourist seinen Internationalen Flug wegen eines Streiks verpasst hätte.

Trotz des "Bandha" wollen wir heute nach Bagbazaar, dem Stadtteil in Kathmandu wo sich viele Elektronik Geschäfte angesiedelt haben. Ein Drucker für unser Office muss her!

Da nun mal Streik ist, müssen wir Laufen. "City-Trekking".

 

Die New Road ist wie ausgestorben. Aufpassen muss man lediglich, dass einem kein Fußball an den Kopf fliegt. Die Kids nutzen die Gunst der Stunde und zocken mitten auf der Straße mit dem runden Leder (Natürlich ist während der Streiktage auch die Schule geschlossen!)

 

Na ca. 30 Minuten haben wir unser Ziel erreicht, besuchen mehrere Läden, vergleichen Preise und entscheiden uns schließlich für einen 3 ins 1 Laserdrucker. Den wollen wir dann morgen oder übermorgen kaufen.



Wie ausgestorben. Die New Road während des Streiks am 11. Novmber 2013.

nach oben

Kathmandu, 12. November 2013

Vor einigen Tagen hatten Prasanta und Govinda einen Firmenstempel – auch in Bagbazaar – bestellt.

Die Anfertigung war etwas fehlerhaft und so wollen wir den Laden besuchen um den Stempel zu reklamieren. Aufkleber mit unserem Logo haben wir auch in Auftrag gegeben - auch da gibt es nochmal ein wenig Klärungsbedarf. Also erst auf zum "Stickershop", dann zum "Stempel-Laden". Diesmal aber können wir mit dem Taxi fahren – so wie es aussieht, hält sich bereits am zweiten Streiktag kein Mensch mehr daran. Ich hatte diese Entwicklung schon morgens online auf nepalnews.com gelesen und freue mich nun, dass die Einwohner Kathmandus sich nicht weiter von irgendwelchen Parteien gängeln lassen wollen. Sie sind mutig genug den Aufruf um Streik zu ignorieren. Schließlich müssen alle ihren Lebensunterhalt verdienen und das geht nun mal nicht, wenn Läden geschlossen sind und der Verkehr ruht. So ist es gut zu sehen (und ich freue mich das erste Mal über einen Verkehrsstau), das Kathmandu wieder zum Leben erwacht ist.

Bevor wir uns auf den Weg machen ist aber "Dhaal Bhat time". In der Takahli Baancha in einer Seiten-straße Kathmandus genehmigen wir uns die üblich große Portiondes nepalesischen Nationalgerichts. Prasanta und Govinda diskutieren dabei das Tagesgeschehen.


   
Prasanta und Govinda diskutieren beim Dhaal Bhat das aktuelle Tagesgeschehen.    
   
Der Verkehr rollt wieder  Am PC wird das Layout des Stempels korrigiert.

nach oben

Kathmandu, 13. November 2013

War es gestern vielleicht noch etwas verhalten, was die „Missachtung“ des Streiks angeht, so gefällt sich die Hauptstadt heute wieder in ihrem üblichen „Outfit“. Es hupt, knattert, fährt…..

Nach einer halben Stunde Verhandlung haben Prasanta und Govinda den Druckerpreis nochmal s um 500 Rupies gedrückt. Und eine Ersatzpatrone Toner gibt es noch kostenlos dazu.

Wir fahren ins Office und installieren den Drucker /Scanner/Kopierer auf unseren Laptops.

 

Am Nachmittag gilt es noch die Busfahrkarten für die Strecke Kathmandu – Pokhara zu kaufen.

Morgen früh fahren Govinda und ich mit dem Tourist-Bus in Nepals zweitgröße Stadt.
Ein wenig Relaxing haben wir uns verdient.
   
Erst den Drucker kaufen...    ...dann rein ins Getümmel. So sah es am 3. Streiktag in Kathmandu aus! 


nach oben

14. November – Auf nach Pokhara

Nach 3 Tagen Organisationsarbeit in Kathmandu haben wir uns einen Ausflug nach Pokhara verdient.

Prasanta und Hari haben noch zuhause zu tun, so mache ich mich mit Govinda Bhai alleine auf den Weg. Um 7 Uhr morgens laufen wir die kurze Strecke zum Kantipath – dort befindet sich die Haltestelle für die Busse die nach Chitwna und nach Pokhara fahren. Es herrscht ein reges Getümmel – viele Touristen wollen – genau wie wir – für ein paar Tage der Großstadt entgehen.

Rucksäcke werden verstaut, mach einer, der alleine unterwegs ist versucht heraus zu finden in welchen Bus er (oder sie) einsteigen muss um auch ans richtige Ziel zu kommen. Natürlich sind Prasanta und Hari mit zur Haltestellegekommen um uns zu verabschieden. Unsere Plätze sind reserviert, der Rucksack wird im Heck des Busses verstaut – der Laptop kommt mit in das Fahrzeug. Sicher ist sicher. Der Busbegleiter zählt durch – alle sind an Bord – es kann losgehen.

 

Auch heute ist von einem Streik nichts zu merken. Die Straßen sind voll und so dauert es seine Zeit, bis wir aus Kathmandu raus sind und der Bus etwas schneller von der Stelle kommt.

 

Im recht bequemen Touristbus haben wir es gemütlich – kein Vergleich zu den lokalen Bussen.

Die Kniefreiheit ist schon fast komfortabel und der Fahrer beherrscht sein Handwerk.

 

Dann passiert es doch. Ca. eine Stunde Fahrzeit hinter Kathmandu – plötzlich eine Riesenschlange von Autos, Bussen und Motorädern. Alle müssen aussteigen – zunächst weiß keiner warum.

Zum Glück ist es eine passable Stelle an der wir den Bus verlassen müssen. In einer langgezogenen Kurve stehen rechts von der Fahrbahn ein paar Kioske und eine öffentliche Toilette gibt es auch.

 

Langsam sickern die Neuigkeiten durch. Etwa einen Kilometer weiter, unter einer Brücke ist eine Bombe gefunden worden. Das Militär, die Polizei und eine Spezialeinheit sind schon vor Ort und bemühen sich, die Situation in den Griff zu bekommen. Mehr als 1,5 Stunden müssen wir warten, bevor es wieder weitergeht. Trotz der "Dramatik" der Situation kann ich den außerplanmäßigen Zwischenstopp genießen. Gelegenheit für das eine oder andere Gespräch mit Einheimischen und mit anderen Touristen. Zum Glück hat sich die Bombe letztendlich als Attrappe herausgestellt. Ein Drucktopf mit einer vermeintlichen Zündvorrichtung versehen, war unter der besagten Brücke deponiert worden.

 

Wie bereits zu Anfangs erwähnt, wollte die 33 Parteien Allianz unter Führung der ultralinken Maoisten die Wahlen verhindern. Dazu war ihnen jedes Mittel recht.

Nicht verschweigen will ich, dass es an anderen Orten, bzw. in anderen Städten sehr wohl zu Gewaltausschreitungen und Bombenexplosionen gekommen ist, bei denen leider auch Menschen zu Schaden kamen.

 

Wir hingegen hatten Glück und kommen am späteren Nachmittag am Buspark in Pokhara an.

Das Wetter, respektive die Bergsicht ist so gut, wie ich sie in der schönen Stadt am Phewa-See in all den Jahren noch nie erlebt habe. Ich nehme das als gutes Zeichen. Vom Buspark aus sind wir in 15 Minuten zu Fuß im Nepal-Guesthouse, einem kleinen Hotel, das ein "wenig basic", aber sehr sauber, und sehr schön gelegen (mit wirklich schönem Garten) ist. Überdies hinaus ist es sehr preiswert.

Govinda Bhai und ich quartieren uns ein und sind kurze Zeit später im Thakali Kitchen, wo es das beste Dhaal Bhat aller Zeiten gibt! "Raamro sanga khannus – guten Appetit".

 
Oben: Gregor und Hari am Kantipath Buspark in Kathmandu
Unten: Unfreiwillige Pause wegen der vermeintlichen Bombe
 

Govinda nimmt den Stau nepalesisch gelassen.    
Unser Sticker im "Dhaal Bhat Pause Restaurant".

Gutes Zimmer im Nepal Guesthouse.
   
Bestes Dhaal Bhat weit und breit!
Thakali Kitchen in Pokhara.


nach oben

15. – 17. November Pokhara

Relaxen, den einen oder anderen kleinen Ausflug unternehmen und lecker essen. Das haben wir uns verdient. In Pokhara treffe ich mich mit Michael von enjoy-nepal.de und wir unterhalten uns ganz nett über das tägliche Trekkinggeschäft. Auch Bhupendra Bhai (ein Halbbruder von Govinda) ist vor Ort – er war mit Kunden auf der Annapurna Runde via Thorong La unterwegs.

 

Die Zeit vergeht (wie immer) viel zu schnell und am Morgen des 17. November finden wir uns am Buspark in Pokhara wieder um die Rückfahrt nach Kathmandu an zu treten.

 

Mittlerweile hat die nepalesische Regierung für 4 Tage "public holidays" angeordnet. Ein cleverer Schachzug wie ich finde. Noch immer ist ja der Streik ausgerufen. Mit der "Verordnung" zu den public holidays wird nun der Druck aus der ganzen Angelegenheit herausgenommen.

 

Ursprünglich hatten wir uns (vorsichtshalber) Flüge von Pokhara nach Kathmandu reservieren lassen, haben diese aber am 16.11. – nachdem klar war das die Tourist Busse am 17.11. fahren – wieder gecancelt.

 
Pokhara - Blick vom Bindabashini Tempel auf den Machhapuchre (Mt. Fishtail) 6.993m
Pokhara - Annapurna II - Blick vom  Bhairavi Tempel 7.937m
 
Pokhara - Buspark. 17. November 2013 morgens

nach oben

18. – 22. November Kathmandu

Wir sind wieder in der Hauptstadt. Die Rückfahrt von Pokhara verlief ohne besondere Vorkommnisse.

Nun laufen die Vorbereitungen für den „Election day“ – auf vollen Touren. Morgen, am 19.11. wird in Nepal ein neues Parlament gewählt. 

(Am 10. April 2008 wählte die nepalesische Bevölkerung  Verfassungsgebende Versammlung.  Es folgten diverse Premierminister, bevor am 13. März 2013 die Regierung unter Dr. Baburam Bhattarai abgelöst wurde. Der oberste Richter Nepals Khila Raj Regmi wurde Vorsitzender der wahlvorbereitenden Interimsregierung. Seine Funktion als Vorsitzender des obersten Gerichts Nepals wurde ausgesetzt. Die Hauptaufgabe dieser Interimsregierung bestand darin, die Wahlen zur Verfassungsgebenden Versammlung – die nun am 19.11. stattfinden – vor zu bereiten).

 

Seit längerer Zeit war bekannt, dass am morgigen Wahltag weder Fahrzeuge noch Flugzeuge in Nepal unterwegs sein dürfen (ausgenommen waren Internationale Flüge. Das NTB = Nepal Tourism Board hatte eigens für die Touristen die am Wahltag zum Flughafen mussten einen speziellen Bus-Shuttle Fahrdienst organisiert).

 

Prasanta Bhai ist auf dem Weg zu seinem Heimatdorf um dort zu wählen. Er wird am 20ten oder 21ten November in Kathmandu zurück sein.

 

Govinda hingegen ist in Kathmandu und so besuchen wir einmal mehr den Pashupatinath Tempel und die Stupa von Boudhanath. Natürlich darf auch ein Besuch bei Govinda zuhause nicht fehlen.

Außerdem haben wir die Trekkingtaschen für die Kunden von nepalwelt-trekking bestellt – die sollen heute Abend noch geliefert werden. Auch wollen wir noch das eine oder andere Angebot über mit dem Firmenlogo bedruckte T-Shirts einholen. Die Zeit wird uns also nicht lang.

 

Wie immer, vergehen die letzten Tage wie im Flug.

Den Vormittag des 22ten November verbringe ich teils im Garten des International Guesthouse und teils in unserem Office in Galkophaka. Am Nachmittag gegen 15 Uhr fahre ich mit den Freunden zum Flughafen. Um 19 Uhr startet meine Maschine via Doha zurück nach Frankfurt.

 

Einzig die Baustelle in Nähe des Essener Hauptbahnhofs (dort war ein alter Kohlestollen eingebrochen und der Bahnhof konnte deshalb nicht von ICE Zügen angefahren werden) behindert ein wenig die Fahrt nach Hause. So steige ich in Düsseldorf in eine S-Bahn und lasse mich von meiner besseren Hälfte in Essen-Werden abholen. Last but not least alles kein großes Problem.

 

Nur kalt ist es in Deutschland!

 

Im März 2014 fliege ich – diesmal mit meiner jüngsten Tochter – zurück nach Nepal.

Fräulein Tochter will unbedingt zum Kalar Pattar und von dort aus den höchsten Berg der Welt bewundern. Ich werde berichten wie es gelaufen ist.

 

Bis dahin wünsche ich allen Leserinnen und Lesern eine gute Zeit!

Wer von euch zum Trekking  oder auch zum Kultur-Sightseeing nach Nepal möchte, ist bei

nepalwelt-trekking allerbestens aufgehoben!

Ein paar letzte Bilder....

 
Der Lekhnath Marg am Wahltag, 19.11. Es besteht ein Fahrverbot für alles was rollt!
 
Eines der vielen Wahllokale 
 
Wie zum Abschied grüßen noch einmal die Eisriesen des Himalaya und die Stupa von Swayambunath 
 
nach oben