nepalwelt von A - Z

Home

Termine & News

Basisinfos

Reisealphabet

Trekking

Reiseberichte

NEPALTREFFEN

Lesen & Hören

Fotoalben

Interessantes aus
der Nepalwelt

Wer ist Wer  
& Was ist Was?

Links

Kontakt

Impressum

Disclaimer

 
 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 










 












 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 




 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 


 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

 

Wer ist Wer und Was ist Was? Erklärungen

Achtfacher Pfad
Der zur Erlösung vom Leiden führende Pfad: Der Inhalt der letzten der "Vier edlen Wahrheiten"
des Buddha ist: 1. Vollkommene Erkenntnis 2. Vollkommener Entschluss
3. Vollkommene Rede 4. Vollkommene Handlung 5. Vollkommener Lebenserwerb
6. Vollkommenen Anstrengung 7. Vollkommenen Achtsamkeit 8. Vollkommenen Sammlung
zurück zur Übersicht

Acht Kostbarkeiten oder Tibetische Glückssymbole  
zur Seite Glückssymbole
zurück zur Übersicht

Acht Weltgesetze (tib. loka dhamma)
Sie bezeichnen die weltlichen Gegebenheiten, die dazu führen können, Menschen aus
ihrem Gleichgewicht zu werfen.
Diese polaren Paare sind:
- Gewinn und Verlust
- Ehre und Verachtung
- Lob und Tadel
- Freude und Leid
Lässt sich der Mensch von diesen Gegebenheiten aus der Bahn werfen, verliert er die "Ruhe des Geistes".
Der Buddha empfiehlt - wiederum als Gegenpol: Ruhe und Gelassenheit!
zurück zur Übersicht

Adibuddha
Ein transzendenter Buddha. Gilt als Verkörperung der absoluten Wahrheit. Adibuddha ist gleichbedeutend mit Urbuddha.
Die Idee des Adibuddha soll im 6. und 7. Jahrhundert entstanden sein.
Am bekanntesten sind die fünf Dhyani Buddhas:
Vairochana, Akshobhya, Amitaba, Ratnasambhava und Amoghasiddhi.
zurück zur Übersicht

Akshobhya Buddha (sanskrit)
"Der Unerschütterliche". einer der fünft Dhyani - Buddhas.

Er herrscht über das im Osten gelegene Paradies Abhirati.
zurück zur Übersicht

Amitaba Buddha (sanskrit)
Buddha des "Gernzenloses Lichts".
Einer der fünf Dhyani Buddhas.
Er herrscht über das im
Westen gelegene Land Dewachen.

zurück zur Übersicht

Amoghasiddhi Buddha (sanskrit)
Buddha "Der sein Ziel verwirklicht". Einer der fünf Dhyani Buddhas; Herrscher über den nördlichen Bereich.
zurück zur Übersicht

Amrita (sanskrit)
wörtlich: unsterblich. Das Wasser des Lebens, das unsterblich macht. Ein im Veda häufig gebrauchter Begriff.
zurück zur Übersicht

Atman (sanskrit)
Im Hinduismus das "Wirkliche", das unsterbliche Selbst des Menschen;
wir Europäer bezeichnen Atman als Seele.

zurück zur Übersicht
Avalokiteshvara (sanskrit) - Chenresig (tibetisch)
Einer der bedeutendsten Bodhisattvas im Mahayana. Interpretationen des Namens sind:
"Der Herr, der herabblickt"; "Der die Schreie der Welt wahrnimmt" (Erbarmen) oder
"Der Klang, der die Welt erleuchtet". Sein grenzenloses Erbarmen drückt sich in seiner
Macht aus, allen Wesen zu helfen, die sich in Gefahr schwebend an ihn wenden.
In Tibet wird Avalokiteshvara Chenresig genannt.
Die Dalai Lamas sind Inkarnationen von Avalokiteshvara.
zurück zur Übersicht

Avatar (sanskrit)
Wörtlich übersetzt: "Herabkunft". Damit wird ein Mensch mit göttlichem Bewusstsein bezeichnet.
In Indien wird z.B. Mahatma Gandhi als Avatar bezeichnet.
zurück zur Übersicht

Bardo (tibetisch)
Der "Zwischenzustand" (wörtlich). In Bezug auf die menschliche Existenz werden 6 Bardos benannt:
1. Bardo der Geburt 2. Bardo der Träume 3. Bardo der Versenkung 4. Bardo des Augenblicks des Todes
5. Bardo der höchsten Wirklichkeit 6. Bardo des Werdens
zurück zur Übersicht

Bardo - Thödol (tibetisch)
Wörtlich übersetzt: "Befreiung durch Hören im Zwischenzustand". Lesung des tibetischen Totenbuches.
Der Lehrtext des Padmasambhava - tibetisch Guru Ringpoche - beschreibt 3 Bardos:
1. Bardo im Augenblick des Todes.
In diesem Bardo manifestiert sich das klare Licht.
2. Bardo der höchsten Wirklichkeit.
In diesem Bardo zeigen sich
die Licht- und Farberscheinungen der fünf Dhyani - Buddhas. Sie werden in Form von Mandalas gesehen.
3. Im Bardo des Werdens erscheinen Lichtphänomene von trüben Farben, die den sechs Existenzformen der
Wiedergeburt im samsarischen Bereich entsprechen.
Alle drei Phasen bieten die Möglichkeit, durch das Hören
entsprechender Texte das Wesen des eigenen Geistes zu erkennen und zur Befreiung zu gelangen.
zurück zur Übersicht

Bhagavad-Gita (sanskrit)
"Der Gesang des Erhabenen". Es handelt sich dabei um ein philosophisches Lehrgedicht des Hinduismus.
Die Bhagavad-Gita ist ein Teil des Nationalepos: Mahabharata.
zurück zur Übersicht

Bodhi - Baum
Der Feigenbaum (Ficus religiosa). Unter einem Bodhi - Baum erlangte der historische Buddha Siddharta Gautama die vollkommene Erleuchtung. Der Bodhi Baum ist Hinduisten wie Buddhisten gleichermaßen heilig. In Indien Pipalbaum genannt.
zurück zur Übersicht

Bodhicitta (sanskrit)
"Erleuchtungsgeist". Das Streben nach Erleuchtung soll nicht deinem Selbstzweck dienen.
Der vom Mitgefühl für alle fühlsame Wesen getragene Wunsch zu wirken, erzeugt das Bodhicitta.
zurück zur Übersicht

Bodhisattva (sanskrit)
Der Bodhisattva ist ein "Erleuchtungswesen". Ein Bodhisattva ist ist jemand, der in all seinem Handeln
vom Bodhicitta durchdrungen ist. Der Bodhisattva strebt die höchste Erleuchtung nicht zum Selbstzweck an.
Er übt insbesondere die "Sechs Vollkommenheiten des Mahayana": Freigiebigkeit, ethische Disziplin, Erdulden, freudige Anstrengung, meditative Festigung sowie Weisheit.
zurück zur Übersicht

Bön (tibetisch)
Bön ist ein Sammelbegriff für die diversen religiösen Strömungen in Tibet vor der Einführung des
Buddhismus im 8. Jahrhundert durch Padmasambhava (Chenresig). Bön heißt übersetzt: herbeirufen, rezitieren.
zurück zur Übersicht

Brahma (sanskrit)
Der erste Gott der Hindu - Trinität: Brahma, Vishnu und Shiva.
Brahma ist der göttliche Aspekt als Schöpfer des Universums.
zurück zur Übersicht

Brahmana (sanskrit)
Brahmane. Angehöriger der Priester- und Gelehrtenkaste Indiens.
zurück zur Übersicht

Buddha (sanskrit)
Wörtlich: "Der Erwachte". Ein Mensch, der sich durch das Erlangen der "Vollkommenen Erleuchtung"
aus dem samsarischen Lebenskreislauf erlöst hat. Er geht nach seinem Tode direkt in das Nirwana ein;
muss also keine weiteren Inkarnationen "erdulden".
zurück zur Übersicht

Buddhaschaft
Als Buddhaschaft wird der höchste von einem menschlichen Wesen erreichbare Zustand bezeichnet.
Die Buddhaschaft wird durch den Weg des Bodhisattvas erreicht. Ein Buddha wirkt gleichzeitig
(neben seiner eigenen Glückseligkeit) zum Wohle aller fühlsamen Wesen.
zurück zur Übersicht

Chakra (sanskrit)
"Rad, Kreis". Bezeichnung für die Zentren der subtilen oder feinstofflichen Energie um den menschlichen Gesamtorganismus.
zurück zur Übersicht

Chenresig
Tibetische Namensbezeichnung für Avalokiteshvara.
zurück zur Übersicht

Chörten
Tibetisch für Stupa
zurück zur Übersicht

Chuba
Traditionelle Schürze der tibetischen Frauen
zurück zur Übersicht

Dakini (sanskrit)
Eine Dakini ist ein weiblicher Bodhisattva. Tibetisch: Khadroma. Die Silbe kha steht für Himmelsraum,
dro hat die Bedeutung von Gehen oder Fortbewegen und ma zeigt das weibliche Geschlecht an.
Die Khadroma ist also eine weibliche Gestalt, die sich als Himmelswanderin (Engel) auf der Ebene
der Höchsten Wirklichkeit bewegt. In der tibetischen Ikonographie wird die Dankini oder Khadroma
nackt dargestellt. Die Nacktheit symbolisiert die Erkenntnis der unverhüllten Wahrheit.
zurück zur Übersicht

Dalai Lama
Mit "bürgerlichem Namen" heißt seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama Tenzin Gyatso.
Der Begriff Dalai Lama hat mongolisch - tibetische Sprachwurzeln und heißt übersetzt:
"Lehrer, dessen Weisheit so groß ist wie der Ozean". Der jetzige Dalai Lama wurde 1935 in der
Provinz Amdo in Tibet geboren und musste ob der chinesischen Okkupation 1959 ins indische
Exil nach Dharamsala fliehen. Er ist das  weltliche wie auch geistliche Oberhaupt aller Tibeter.
Historisch wurde das Amt mit dem 1. Dalai Lama Gendün Drub (1391 - 1475) eingeführt.
zurück zur Übersicht

Deva (sanskrit)
"Der Leuchtende". Gott; Mehrzahl Devas = Götter
zurück zur Übersicht

Devi (sanskrit)
"Die Leuchtende": Göttin. Auch für Königin und Prinzessin in Gebrauch.
Devi ist gleichermaßen eine respektvolle Anrede für indische Mädchen und Frauen.
zurück zur Übersicht

Dharma (sanskrit)
Die wörtliche Bedeutung ist: halten, tragen. Dharma ist ein zentraler Begriff des Buddhismus.
Im Allgemeinen wird mit Dharma die Lehre Buddhas gleichgesetzt; denn die Befolgung der Lehre
"hält" ("trägt") die Menschen aus dem mit viel Leid und vielen Hindernissen behafteten Dasein heraus.
zurück zur Übersicht

Dhyani - Buddhas
Dhyana, ein Wort aus dem Sanskrit bedeutet: Meditation. Die fünf Dhyani Buddhas werden auch
Meditations-Buddhas genannt. Sie verkörpern die Eigenschaften von fünf verschiedenen Aspekten
der Weisheit und der Verblendung.
Die fünf Dhyani - Buddhas sind:
Vairochana Amitabha  Aksokhybha Ratnasambhava Amoghasiddhi

zurück zur Übersicht

Dorje (tibetisch)
Wörtlich: "Herr der Steine".  Der Donnerkeil (Vajra) ist ursprünglich dem Hindugott Indra als Waffe zugeordnet.
Im Tibetischen bedeutet Vajra: Dorje. Der Dorje ist wie ein unzerstörbarer Diamant und das Symbol der
allem zugrundeliegenden, unveränderbaren Wirklichkeit. Der Dorje symbolisiert außerdem das Männliche
(Methode) wogegen durch die Glocke (Gantha) das Weibliche (Weisheit) symbolisiert wird.
zurück zur Übersicht

Drei Juwelen
Die drei Juwelen bedeuten: 1. Der Budhha 2. Der Dharma und 3. Der Sangha
zurück zur Übersicht

Dschok-pa
Kreuzung aus Yak und Kuh; Dschok-pas werden in der Regel unterhalb von 3.200m als Last- und Nutztiere eingesetzt. Sie sehen den Yaks ähnlich, haben aber bei weitem nicht ein so langes und dichtes Fell.
zurück zur Übersicht

Fünf Farben des Buddhismus   Die Erklärung der fünf Farben
Die fünf Farben sind 1. über die fünf Dhyani-Buddhas und 2. über die Gebetsfahnen dokumentiert.
zurück zur Übersicht

Ghandi
Mahatma, (sanskrit für "Große Seele") Ghandi war der Führer der indischen Unabhängigkeitbewegung.
Am 30.01.1948 wurde Mahatma Ghandi von einem fanatischen Hindu erschossen.
zurück zur Übersicht

Ganga
Mit diesem Sanskritwort wird der Fluss Ganges bezeichnet. Er entspringt im Himalaya bei Gantori.
Die Ganga (der Fluss Ganges) ist ein heiliger Fluss. Sterbenden wird oft ein Schluck Gangeswasser gereicht.
zurück zur Übersicht

Ganesh Ganesh, der Gott mit dem Elefantenkopf
Der "Elefantengott"; Sohn von Shiva und Parvati; Bruder des Kumar. Ganesh ist der wohl beliebteste Gott im Hinduismus wie auch im Buddhismus. Er sorgt für deinen glücklichen Lebensweg und räumt die (Lebens-) Hindernisse aus dem Weg. In einem Anfall von Wut schlug Shiva seinem Sohn den Kopf ab. Bestürzt über seine Tat wollte er seinen Sohn wieder zum Leben erwecken, brauchte jedoch den Kopf eines Tieres dazu. Das nächst erreichbarer war ein Elefant. Daher die Darstellung des Ganesh mit einem Elefantenkopf. Sein Reittier ist die Ratte. Sie symbolisiert, dass selbst im kleinsten Lebewesen noch Kraft steckt (da sie den großen Ganesh tragen kann).
Lord Ganesh wird gleichermaßen im Hinduismus wie auch im Buddhismus verehrt.
zurück zur Übersicht

Gautama Buddha
Siddharta Gautama wurde ca. 563 v. Chr. nahe Lumbini in der Stadt Kapilavastu als Sohn eines Königs geboren.
Im Alter von nahezu 30 Jahren entdeckte er - wie man sagt - bei einem Ausflug - das Leid und Elend der Bewohner seiner Stadt. Siddharta Gautama erkannte, dass das Leben aus Leid besteht, welches es zu entwerten gilt. Über verschiedene Umwegen, Siddharta lebte auch als Asket, erlangte er durch Meditation die Erleuchtung. Er lehrte Fortan das Dharma und wurde so Begründer des Buddhismus. Sein Lehrwerk besteht aus 108 Kapiteln. aus diesem Grund haben die Malas auch 108 Perlen. Buddhas Tod wird im Allgemeinen auf das Jahr 483 v. Chr. datiert.
zurück zur Übersicht

Gebetsmühle
Die Gebetsmühle, in Tibet auch Mani - Mühle genannt, ist eine Walze, die Gebete und / oder Mantras enthält.
Oft: OM MANI PADME HUM.
Häufig ist die Mühle auch von außen mit Mantras verziert. Eine Sonderform sind die   Mani - Steine
in der Khumbu - Region.
Im tibetischen Buddhismus werden Gebetsmühlen gedreht, um körperliche Arbeit mit geistiger Aktivität zu verbinden. Gleichzeitig werden durch das Drehen die Mantras quasi aktiviert! Zum Wohle ALLER Menschen.
zurück zur Übersicht

Gelugpa (tibetisch)
Übersetzt etwa: Schule der Tugendhaften. Der Gelugpa Orden ist eine der vier Hauptschulen
des tibetischen Buddhismus.
Die Lehren des Gelugpa Ordens basieren auf den Schriften des Gelehrten Tsongkhapa.
zurück zur Übersicht

Ghanta (sanskrit)
Die Glocke. Die Glocke wird als Ritualgegenstand zusammen mit dem Dorje verwendet.
Sie symbolisiert den weiblichen Aspekt (Weisheit).
zurück zur Übersicht

Guru (sanskrit)
Anrede für einen Lehrer, insbesondere für einen geistigen Meister.
zurück zur Übersicht

Himalaya (sanskrit)
"Wohnung des Schnees". Der Himalaya ist das höchste Gebirge der Welt.
Es erstreckt sich zwischen der Ganges - Brahmaputra Ebene und dem Hochland von Tibet.
Das Gebirge ist ca. 2400km lang und ca. 250km breit. Die Länder Pakistan, Indien, Nepal, Bhutan
und Tibet liegen im Himalaya (Oder zumindest Regionen dieser Länder).
Die höchste Erhebung der Welt, auch der "3.Pol" genannt, der Mount Everest,
auf Nepali Sagamartha auf Tibetisch Chomolongma (8.848m) liegt im Himalaya.
Weiter neun Achttausender finden sich in diesem, nach geologischen Gesichtspunkten
noch relativ jungen Gebirge. (Die anderen 5 Achttausender finden sich im Karakorum).
zurück zur Übersicht

Hinayana (sanskrit)
Übersetzt: "Kleines Fahrzeug". Nach Ansicht seiner Anhänger stellt das Hinayana die ursprüngliche,
reine Lehre dar, wie Buddha Gautama sie verkündet hat. Die Schule des Hinayana entwickelte sich in
der Zeit zwischen Buddhas Tod und dem Beginn unserer Zeitrechnung.
zurück zur Übersicht

Hindi
Landessprache in weiten Teilen Indiens. Ca. 112 Millionen Menschen sprechen das so genannte
West - Hindi. Es ist heute die offizielle Landessprache Indiens.
zurück zur Übersicht

Hinduismus zur Seite Hinduismus Religion oder Lebenseinstellung?
Mythologisch gewachsene Religion. Eine der Weltreligionen. Hindus sind Angehörige des
hinduistischen Religionsverbundes. Er wird der "Sanatana Dharma (Ewige Religion) genannt.
zurück zur Übersicht

Indra
Im Hinduismus der Gott des Firmaments.
zurück zur Übersicht

Kailash
Aus dem Sanskrit übersetzt: "Silberner Berg". Den Hindus wie auch den Buddhisten gleichermaßen heiliger Berg in Tibet. Wird auch als der Weltenberg Meru bezeichnet. Wohnstätte Shivas. Der 6.675m hohe  Kang Rinpoche, so der tibetische Name machte in den Jahren 2003 und 2004 von sich reden, als bekannt wurde, das die Chinesen eine Strasse rund um den heiligen Berg planten. Viele Initiativen, wie z.B. die Tibet Initiative Deutschland (TID), konnten dies bis heute verhindern.
In einer Pressemitteilung der TID vom 19.03.2004 hieß es:

"Die Tibet Initiative Deutschland e.V. hat am 12. 3. 2004 vom Auswärtigen Amt erfahren, dass laut offiziellen Angaben aus Peking, die Pläne für den Straßenbau um den Kailash vom Tisch sind.
Wir werden unsere Bemühungen um die Anerkennung der Kailash Region
als UNESCO Welterbe unvermindert fortsetzen, um auch für die Zukunft den
Erhalt dieser einmaligen Landschaft zu sichern."

Eine Umrundung des Kailash, so glauben die tibetischen Buddhisten, löschen die Sünden eines ganze Lebens. Mit einer 108maligen Umrundung erreichst du nach dem Tode direkt das Nirwana. Der Kailash ist seit über 1000 Jahren das Ziel von Pilgern. In der Regel werden für die 52km lange Umrundung ca. 3 Tage benötigt. Höchster Punkt der Umrundung ist der Dolma-La mit 5.630m.
Viele Tibeter umrunden den Kailash per Niederwerfung.
zurück zur Übersicht

Kalachakra (sanskrit)
Übersetzt: "Rad der Zeit". Kalachakra ist das letzte und komplexeste Tantra. Seine Niederschrift geht auf König Suchandra von Shambala zurück. Kalachakra ist gleichermaßen ein Lehrsystem des Tantra, wie auch eine Gottheit. Kalachakra wird viergesichtig mit vierundzwanzig Armen dargestellt. Die Gottheit ist der Mittelpunkt der Kalachakra - Initiation und des Kalachakra - Mandalas.
zurück zur Übersicht

Karma (sanskrit)
Wörtlich: "Tat". Karma ist: 1. eine geistige oder körperliche Handlung 2. die Folge einer geistigen oder körperlichen Handlung
3. die Summe aller Folgen des Tuns eines Individuums 4. die Kette von Ursache und Wirkung in der ethischen Welt. Ein Guru sagt: "Sorge dich um dein Karma. Wie du dein Karma in der diesseitigen Welt formst, so wird dir in der jenseitigen Welt widerfahren!".
zurück zur Übersicht

Krishna (sanskrit)
Wörtlich für: "dunkelblau". Im Hinduismus ist der Hirtengott Krishna der bekannteste aller Gottheiten. Er ist die achte Inkarnation
Vishnus. Krishna als "dunkelblau" wird auch als Symbol für den unendlichen Raum des Universums verstanden.
zurück zur Übersicht

Lama (tibetisch)
Wörtlich für: "Höherstehender". Lama setzt sich zusammen aus den Silben La und Ma. La ist "das Hohe", Ma ist die "weibliche Form" (auch Mutter). Da der Lama im tibetischen Buddhismus eine bedeutende Rolle spielt, wurde der tibetische Buddhismus irreführenderweise als "Lamaismus" bezeichnet. Zwischen dem Mönch im Kloster und dem Lama herrscht jedoch der Unterschied, das der Lama als Verkörperung Buddhas selbst angesehen wird, wobei der Mönch der Insasse eines Klosters ist und die buddhistischen Lehren studiert.
zurück zur Übersicht

Lungh - ta (tibetisch)
Windpferde = Gebetsfahnen. Auf kleine Fahnen werden Gebete gedruckt, die - im Wind aufgehängt - vom selben in alle Himmelsrichtungen und zum Wohle aller Menschen (nicht nur der Buddhisten!!) getragen werden. Die Farben der Windpferde entsprechen den Fünf Farben des Buddhismus
zurück zur Übersicht

Logsar (tibetisch) jetzt zur Seite Festivals in Nepal wechseln
Lo - gsar; auch Losar. Das Tibetische Neujahrsfest. Nach dem Mondkalender beginnt das tibetische Jahr mit dem ersten Neumond im Februar / März.
zurück zur Übersicht

Lakshmi ist die hinduistische Göttin des Glücks jetzt zur Seite "Lakshmi" wechseln
zurück zur Übersicht

Mahayana (sanskrit)
Wörtlich für: "Großes Fahrzeug". Eine der großen Schulen des Tibetischen Buddhismus.
Die anderen sind: Hinayana (kleines Fahrzeug) und Vajrayana (Diamantenes Fahrzeug).
zurück zur Übersicht

Maitreya
Der Buddha des kommenden Weltzeitalters. "Der Liebende".
Er soll in ungefähr 30.000 Jahren in Erscheinung treten.
zurück zur Übersicht

Mala (sanskrit)
Wörtlich für: "Kranz, Rose". Rosenkranz mit 108 Perlen. Die Lehren des historischen Buddha Gautama umfassen 108 Kapitel. Deshalb ist 108 auch eine der heiligen Zahlen des Buddhismus.
zurück zur Übersicht

Mandala (sanskrit)
Wörtlich für: "Kreis". Ein Mandala symbolisiert die kosmischen Kräfte in zwei- oder dreidimensionaler Form. Mandalas werden als Meditationshilfen verwendet. Auch finden sie Verwendung bei Initiationsritualen.
zurück zur Übersicht

Mani (Stein)
Mauern aus Mani - Steinen sieht man häufig (u.a. im Khumbu). Auf Steinplatten oder auf große Steine werden Gebete, bzw. Mantras  eingemeißelt. Diese Steine werden zu Mauern aufgeschichtet. Die Gläubigen gehen davon aus, dass, wenn sie die Mauern (immer linksherum!) passieren, die Gebete (Mantras) zum Himmel geschickt werden. Mein Freund Govinda erzählte mir, dass die Mani Steine  zum Gedenken an die verstorbenen Familienmitglieder aufgeschichtet werden.
zurück zur Übersicht

Manjushri (sanskrit)
Bodhisattva der Weisheit. 
Wörtlich übersetzt: "Der edel und sanft ist".
Mit seinem Schwert bekämpft Manjushri die Unwissenheit.
In seiner zornesvollen Erscheinung ist Manjushri "Yamantaka". In dieser Form tritt er als stierköpfige Gottheit in Erscheinung.
Er ist einer der bedeutendsten
Yidams der Gelugpa Schule.
zurück zur Übersicht

Mantra (sanskrit)
Im Hinduismus ein Name Gottes oder eines Avatars. Im Hinduismus wie auch im Buddhismus eine Folge von heiligen, kraftgeladenen Silben, die kosmischen Kräften Ausdruck geben. Als ständige Wiederholung als Meditationshilfe genutzt.
Das heiligste Mantra ist: OM MANI PADME HUM (Oh du Juwel in der Lotusblüte).
Erklärung des Mantras OM MANI PADME HUM
zurück zur Übersicht

Meru (sanskrit)
"Der Weltenberg". Kailash, tibetisch Kang Ringpoche. Nach alter indischer und buddhistischer Vorstellung ist der Berg Meru der Mittelpunkt des kosmischen Weltensystems.
zurück zur Übersicht

Milarepa (tibetisch)
Milarepa ist der berühmteste Dichter und Heilige Tibets.
Wörtlich übersetzt: "Mila, der das weiße Baumwollgewand eines Asketen trägt".
Milarepa (1052 - 1135) verfasste Gesänge die noch heute eine große
Insprirationsquelle des Tibetischen Buddhismus sind.

Er besiegte in einem Wettstreit am Berg Kailash den Vertreter der Bön-pos.

zurück zur Übersicht

Mittlerer Weg
Dies ist der Weg des Buddha. Es ist damit das Vermeiden aller Extreme gemeint.
zurück zur Übersicht

Mudra (sanskrit) zur Seite Mudras
Wörtlich für: "Siegel, Zeichen". Die buddhistische Kunst zeigt alle Buddhas und Bodhisattvas mit der
für sie typischen Handhaltung, dem Mudra. Das Mudra gibt den Ausdruck ihrer Lehre wieder.
zurück zur Übersicht

Nehru, Jawaharlal
"Pandit" Nehru war ein enger Mitarbeiter
Mahatma Ghandis. Von 1947 - 1964 war er Premierminister in Indien.
Er wird von den Tibetern bis heute sehr verehrt, da er ihnen nach dem Einmarsch der Chinesen in Tibet Exil in Indien gewährte.
zurück zur Übersicht

Nepal   
Demokratische Bundesrepublik Nepal. Hauptstadt Kathmandu; Fläche: 140.797 km2
„Ja'nani Jan'mabhumis'hchaa Svar'gadapi Gariyo'shi“
(Sanskrit für "Das Mutterland ist mehr wert als das Königreich des Himmels")
zurück zur Übersicht

Nirvana (sanskrit)
Wörtlich für: "Verlöschen". Das Nirvana ist der Zustand der Befreiung und / oder Erleuchtung. Wenn dein Karma völlig erloschen ist, d.h. wenn sich alle Impulse, die von deinem Handeln auf Erden ausgegangen sind "erledigt" haben, erst dann erreichst du das Nirvana.
zurück zur Übersicht

Norbulingka
Der Norbulingka ist (war) die Sommerresidenz des / der Dalai Lamas. Sie liegt nahe der tibetischen Hauptstadt Lhasa. Der Sommerpalast wurde 1754 vom VII. Dalai Lama erbaut. Nach dem Vorbild des "tibetischen" Norbulingka, wurde im indischen Exil, in Dharamsala der "neue" Norbulingka" errichtet.
zurück zur Übersicht

Nyingmapa (tibetisch)
Wörtlich für: "Die Schule der Alten". Eine der vier Hauptschulen des Tibetischen Buddhismus.
Sie vereinigt die ältesten buddhistischen Überliefrungen, die von
Padmashambhava und den Mönchen Vimalamitra und Vairochana stammen.
zurück zur Übersicht

OM - auch AUM
Das umfassendste und erhabenste Symbol der hinduistischen geistigen Erkenntnis.
Auch Klangsilbe (z.B. im
Mantra)
zurück zur Übersicht

Padma (sanskrit)
Wörtlich für: "Lotus"
zurück zur Übersicht

Padmasambhava (sanskrit) 
Wörtlich für: "Der aus dem Lotus Geborene". Tibetisch:
Guru Rinpoche (Kostbarer Lehrer).
Er brachte im 8. Jahrhundert den Buddhismus nach Tibet. Vor allen Dingen prägte er die Lehren
der Nyingmapa. Der Legende nach wurde Padmasambhava im Land Orgyen geboren.
Orgyen bezeichnet ein mythologisches Land, das auch als Heimat der
Dakinis angesehen wird.
zurück zur Übersicht

Pali
Pali ist ein indischer Dialekt, der sich vom Sanskrit ableitet.
zurück zur Übersicht

Panchen Lama (sanskrit - tibetisch)
Übersetzt: "Lehrer, der ein großer Gelehrter ist". Panchen Lama ist ein Ehrentitel, den der V.
Dalai Lama seinem Meister verlieh.  Ab dem 17. Jahrhundert (in dem der V. Dalai Lama wirkte) wurden die Dalai Lamas als Inkarnation von Avalokiteshvara (Chenresig) angesehen; der V. Dalai Lama erklärte darauf hin die Panchen Lamas zu Inkarnationen des Buddha Amithaba. Im Gegensatz zum Dalai Lama fallen dem Panchen Lama keinerlei politische Ämter zu.
zurück zur Übersicht

Pandit (sanskrit)
Wörtlich für: "Gelehrter"
zurück zur Übersicht

Parvati (sanskrit)
Gemahlin des Hindugottes Shiva
zurück zur Übersicht

Puja (sanskrit)
Wörtlich für: "Andacht, Ritual oder Zeremonie"

zurück zur Übersicht

Rama (sanskrit)
Einer der Avataren; erschien als 7. Inkarnation des Vishnu.
zurück zur Übersicht

Ratnasambhava (sanskrit)
Wörtlich für: "Der im Juwel Geborene". Einer der fünf Dhyani - Buddhas.
zurück zur Übersicht

Retreat
englisch für: Rückzug
Der Retreat bezeichnet eine Art Meditation im Buddhismus.
Unter Anleitung wird in Seminaren intensiv an einem ruhige Ort meditiert.
Diese schon sehr alte Tradition geht auf den Religionsstifter Buddha selbst zurück.
Laien, die sich in einen Retreat begeben, nehmen die Dasasila (Tugendregeln) auf sich und tragen
für die Zeit weiße Kleidung.
Die Tugendregeln sind:
- Nicht zu töten oder zu verletzen
- Nichts zu nehmen, was einem nicht gehört ohne vorher zu fragen
- Kein sexueller Kontakt
- Nicht zu lügen, zu beleidigen oder böse zu sprechen
- Kein Alkohol oder andere Drogen
- Nicht nach 12.00 Uhr mittags zu essen (Fruchtsäfte und Sauermilch sind erlaubt)
- Keine Musik, kein Theater, kein Kino oder sonstige ablenkenden Veranstaltungen;
  kein Schmuck, Schminke oder Parfüm
- Nicht auf hoher und weicher Matratze zu schlafen
Der Tag im Retreat beginnt in der Regel gegen 4.00 Uhr früh

Ein Retreat - Seminar dauert zwischen 10 und 21 Tage.
zurück zur Übersicht

Rinpoche (tibetisch)
Rin-po-che; Wörtlich für: "Der Kostbare"; Ehrentitel eines Tulku.
zurück zur Übersicht

Sadhu (sanskrit)
Wandermönch oder Asket;
auch Yogi oder Heiliger. shad ="zum geistigen Ziel gelangen"

zurück zur Übersicht

Sakyapa
Eine der vier großen Hauptschulen des Tibetischen Buddhismus. Benannt nach
dem dem bei Shigatse (Süd-Tibet) gelegenen Kloster Sakya (wörtlich für: "graue Erde").
zurück zur Übersicht

Samsara (sanskrit)
Wörtlich für: Wanderung. Der Kreislauf der Existenzen, die Folge von Wiedergeburten.
Samsarischer Bereich = Bereich der Welten in dem Verlangen, Mühe, Not etc. herrschen.
zurück zur Übersicht

Sangha (sanskrit)
Wörtlich für: "Menge, Schar". Mit Sangha wird im Buddhismus die Gemeinschaft der Gläubigen
zurück zur Übersicht

Shambala (sanskrit)
Ein mythisches Königreich, das der Legende nach im Himalaya liegt. Es spielt im Tibetischen Buddhismus insofern eine große Rolle, als das die kosmischen Retter, welche der Menschheit retten wenn Krieg und Zerstörung herrscht, aus Shambala kommen.
zurück zur Übersicht

Shiva (sanskrit) jetzt zur Seite Shiva wechseln
Wörtlich für: "Der Freundliche, Der Gütige".
Shiva ist neben Vishnu und Brahma der
dritte Gott der Hindu - Trinität.
Shiva ist der Aspekt der Zerstörung - der Zerstörer der
Nichterkenntnis.
Im Tibetischen wird Shiva "Mahadeva" (Der große Gott) genannt.
zurück zur Übersicht

Stupa (sanskrit)
Wörtlich für: Haarknoten; Tibetisch: Chörten
Heiliges Baudenkmal. Es birgt meist Reliquien, heilige Texte, Bildwerke oder sakrale Objekte.
Stupas sind Ziele von Pilgern und Hilfsmittel der Meditation. Sie werden im Uhrzeigersinn
umschritten. Architektonisch ist die Stupa ein Abbild des Kosmos. Der komplexe Aufbau
der tibetischen Chörten repräsentieren in ihrem kugelförmigen Überbau und den rechteckigen
Terrassen: die fünf Symbolformen der fünf Dhyani-Buddhas, die fünft Attribute ihrer Lehre,
die fünf Tiere als Thronträger, die fünf sie begleitenden Dhyani-Bodhisattvas, die fünf
Elemente, die fünf Farben, die vier bisher auf Erden inkarnierten Buddhas sowie den
künftigen Buddha Maitreya, außerdem vier Weltzeitalter und eine künftige Welt.
zurück zur Übersicht

Sumeru (tibetisch)
Tibetischer Name für den Weltenberg Meru
zurück zur Übersicht

Sutra (sanskrit)
Wörtlich für "Leitfaden". Im Buddhismus Bezeichnung für die Lehrreden Buddhas
zurück zur Übersicht

Tantra (sanskrit)
Wörtlich für: "Gewebe, Zusammenhang".
Tantra im Hinduismus:
Der Tantra gehört nach den Veden, den Upanishaden und der Bhagavad-Gita zu den Grundlagen der Sanatana - Dharma der Hindus.
Die tantrischen Lehren sollten fünf Themen beinhalten:
Die Schöpfung der Welt
Die Zerstörung und Auflösung der Welt
Die Anbetung Gottes in seinem männlichen und weiblichen Aspekt
Die Erlangung übernatürlicher Fähigkeiten
Die verschiedenen Wege der Vereinigung mit dem Höchsten durch entsprechende Meditation und Yoga-Praxis
Tantra im Buddhismus:
1. Bezeichnung für  verschiedene Arten von Texten; z.B. medizinische oder astrologische Tantras
2. Oberbegriff für die Lehrsysteme des Vajrayana
Das Tantra wird in vier Hauptkategorien unterteilt:
1. Handlungs - Tantra
2. Ausübungs - Tantra
3. Yoga - Tantra
4. Höchstes Tantra
zurück zur Übersicht

Tara (sanskrit)
Tibetisch: Dölma; Wörtlich für: "Die Retterin" In Hindi: "Der Stern".
Tara bezeichnet einen weiblichen Bodhisattva; Sie ist Begleiterin des Bodhisattvas Avalokiteshvara.
Tara verkörpert den weiblichen Aspekt des Mitempfindens. Sie ist eine der beliebtesten weiblichen
Yidams.

zurück zur Übersicht

Thanka  (tibetisch)
Than-Ka; Wörtlich für:" Bild, Malerei". Ein Thanka ist ein in Brokat gefasstes Rollbild, das der meditativen Versenkung dient.
Das Äquivalent im europäischen Kulturkreis ist die Ikone.
zurück zur Übersicht

Tsa-Tsa
Tsa-Tsa`s sind kleine, aus Lehm gepresste Platten, die mit einer Buddha- oder Heiligenfigur versehen sind.
Da das Material leicht zu beschaffen ist, und auch die Herstellung keine Probleme macht, findet man diese
Tsa Tsa`s in Tibet zu Hauff. Es ist Sitte, zu jedem neuen Lebensjahr ein Tsa Tsa zu spenden.
Häufig werden sie in Höhlen niedergelegt.
zurück zur Übersicht

Tsongkhapa (tibetisch)
Tsong-kha-pa; Wörtlich für: "Mann aus dem Zwiebeltal".
Einer der größten tibetischen Gelehrten und Yogis lebte von 1357 - 1419.
Er war als Reformer bekannt und gründete die Schule der Gelukpa. Neben einigen weiteren Klöstern gründete er das bekannte Kloster Ganden. Seine wichtigsten Schriften sind: Große Darlegung der Stufen des Weges und Große Darlegung des Geheimen Mantra.
zurück zur Übersicht

Tulku (tibetisch)
Wörtlich für: " Körper der Verwandlung". Mit Tulku wird eine Person bezeichnet, die nach einem komplexen System von Prüfungen als Reinkarnation anerkannt wird. Offiziell muss diese Reinkarnation vom geistigen Oberhaupt der Tibeter, also vom Dalai Lama anerkannt werden. Zur Anerkennung wird auch das Staatsorakel (Netschung) befragt. Die bewusste Wiedergeburt an einem bestimmten Ort dient der Kontinuität der Lehre.
zurück zur Übersicht

Upanishaden (sanskrit)
Wörtlich für: "sich nahe zu jemanden setzen" (d.h. sich zu den Füßen des Meisters setzen um dessen Lehren zu lauschen). Das Wort ist zusammengesetzt aus den Silben: "upa" = nahe bei dir; "ni" = nieder und "sad" = sitzen.
Die Upanishaden sind der Schlussteil und Kommentar des Veda.
zurück zur Übersicht

Vairochana (sanskrit)
Wörtlich für: "der Sonnengleiche". Einer der fünf Dhyani - Buddhas.
zurück zur Übersicht

Vajra (sanskrit)
Donnerkeil, im tibetischen "Dorje". Waffe des Hindugottes Indra. Im Buddhismus Symbol des Unzerstörbaren.
(siehe auch Dorje und Ghanta)
zurück zur Übersicht

Veda (sanskrit)
Wörtlich für: " Wissen, Heilige Lehre". Veda bezeichnet die Gesamtheit der ältesten
Texte der indischen Sakralliteratur.
Die Veda besteht aus vier Teilen:
Rigveda - Veda der Verse
Samaveda - Veda der Lieder
Yajurveda - Veda der Opfergesänge
Atharaveda - Veda des Atharvan (mystischer Feuerpriester)
zurück zur Übersicht

Vier Edle Wahrheiten
Die vier edlen Wahrheiten des Buddha sind die Grundlagen der buddhistischen Lehre.
1. Die Wahrheit vom Leid
2. Die Wahrheit von der Ursache des Leidens
3. Die Wahrheit vom Erlöschen des Leidens
4. Die Wahrheit des Weges der zur Beendigung des Leidens führt
Das Mittel zur Beendigung des Leids ist der "Achtfache Pfad".
zurück zur Übersicht

Vishnu (sanskrit)
Vishnu ist die dritte Gottheit in der Trinität mit Brahma und Shiva.
Vishnu stellt das erhaltende Prinzip Gottes dar.
Brahma ist der schöpferische Aspekt.
Shiva ist der zerstörende Aspekt (zerstört das Nicht-Wissen!).
Vishnu ist der Erhalter, bzw. der Bewahrer.
Jetzt zur Seite: Vishnu der Erhalter wechseln

zurück zur Übersicht

Yak
Tibetisches Wildrind, Grunzochse.
Die "Haus-Yaks" (Bos mutus forma grunniens) sind Last- und Reittiere.
Sie liefern Wolle, Milch, Fleisch, Haut und Horn.
Die weiblichen Yaks heißen Nak.
Yaks können nur in einer Höhe ab. ca. 3.200m überleben.
Kreuzungen aus Yaks und Kühen heißen Dschok-pa.
zurück zur Übersicht

Yidam (tibetisch)
Wörtlich für: "fester Geist". Yid-dam. Im Vajrayana ist Yidam die Bezeichnung für die persönliche Gottheit dessen Lehre und Wesen am ehesten der Persönlichkeit und Spiritualität des Menschen entspricht.
Auch hier wird eine Parallele zum europäischen Kulturkreis deutlich. Auch bei uns gibt es "Vorlieben für bestimmte Heilige" die dann zum persönlichen Schutzheiligen erkoren werden. Man denke nur an die "Namenstage".
zurück zur Übersicht

Yogi (sanskrit)
Wörtlich für: "einer der Yoga übt"; die weibliche Form ist Yogini.
zurück zur Übersicht

nach oben