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Achtfacher Pfad
Der zur Erlösung vom Leiden führende Pfad: Der Inhalt der letzten
der "Vier edlen Wahrheiten"
des Buddha ist: 1. Vollkommene Erkenntnis 2. Vollkommener
Entschluss
3. Vollkommene Rede 4. Vollkommene Handlung 5. Vollkommener
Lebenserwerb
6. Vollkommenen Anstrengung 7. Vollkommenen Achtsamkeit 8.
Vollkommenen Sammlung
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Acht Kostbarkeiten oder
Tibetische Glückssymbole
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Seite Glückssymbole
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Acht Weltgesetze (tib. loka dhamma)
Sie bezeichnen die weltlichen
Gegebenheiten, die dazu führen können, Menschen aus
ihrem Gleichgewicht zu werfen.
Diese polaren Paare sind:
- Gewinn und Verlust
- Ehre und Verachtung
- Lob und Tadel
- Freude und Leid
Lässt sich der Mensch von diesen Gegebenheiten aus der Bahn
werfen, verliert er die "Ruhe des Geistes".
Der Buddha empfiehlt - wiederum als Gegenpol: Ruhe und
Gelassenheit!
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Adibuddha
Ein transzendenter Buddha. Gilt als Verkörperung der absoluten
Wahrheit. Adibuddha ist gleichbedeutend mit Urbuddha.
Die Idee des Adibuddha soll im 6. und 7. Jahrhundert entstanden
sein.
Am bekanntesten sind die fünf Dhyani Buddhas:
Vairochana,
Akshobhya,
Amitaba,
Ratnasambhava und
Amoghasiddhi.
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Akshobhya Buddha (sanskrit)
"Der Unerschütterliche". einer der fünft Dhyani -
Buddhas.
Er herrscht über das im Osten gelegene Paradies Abhirati.
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Amitaba
Buddha (sanskrit)
Buddha des "Gernzenloses Lichts".
Einer der fünf Dhyani Buddhas.
Er herrscht über das im
Westen gelegene Land Dewachen.
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Amoghasiddhi Buddha (sanskrit)
Buddha "Der sein Ziel verwirklicht". Einer der fünf Dhyani
Buddhas; Herrscher über den nördlichen Bereich.
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Amrita (sanskrit)
wörtlich: unsterblich. Das Wasser des Lebens, das unsterblich
macht. Ein im Veda häufig gebrauchter Begriff.
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Atman (sanskrit)
Im Hinduismus das "Wirkliche", das unsterbliche Selbst des
Menschen;
wir Europäer bezeichnen Atman als Seele.
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Avalokiteshvara (sanskrit) -
Chenresig (tibetisch)
Einer der bedeutendsten Bodhisattvas im Mahayana. Interpretationen
des Namens sind:
"Der Herr, der herabblickt"; "Der die Schreie der Welt wahrnimmt"
(Erbarmen) oder
"Der Klang, der die Welt erleuchtet". Sein grenzenloses Erbarmen
drückt sich in seiner
Macht aus, allen Wesen zu helfen, die sich in Gefahr schwebend an
ihn wenden.
In Tibet wird Avalokiteshvara Chenresig genannt.
Die Dalai Lamas sind Inkarnationen von Avalokiteshvara.
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Avatar (sanskrit)
Wörtlich übersetzt: "Herabkunft". Damit wird ein Mensch mit
göttlichem Bewusstsein bezeichnet.
In Indien wird z.B. Mahatma Gandhi als Avatar bezeichnet.
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Bardo (tibetisch)
Der "Zwischenzustand" (wörtlich). In Bezug auf die menschliche
Existenz werden 6 Bardos benannt:
1. Bardo der Geburt 2. Bardo der Träume 3. Bardo der Versenkung 4.
Bardo des Augenblicks des Todes
5. Bardo der höchsten Wirklichkeit 6. Bardo des Werdens
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Bardo -
Thödol (tibetisch)
Wörtlich übersetzt: "Befreiung durch Hören im Zwischenzustand".
Lesung des tibetischen Totenbuches.
Der Lehrtext des Padmasambhava - tibetisch Guru Ringpoche -
beschreibt 3 Bardos:
1. Bardo im Augenblick des Todes.
In diesem Bardo manifestiert sich das klare Licht.
2. Bardo der höchsten Wirklichkeit.
In diesem Bardo zeigen sich
die Licht- und Farberscheinungen der fünf Dhyani - Buddhas. Sie
werden in Form von Mandalas gesehen.
3. Im Bardo des Werdens
erscheinen Lichtphänomene von trüben Farben, die den sechs
Existenzformen der
Wiedergeburt im samsarischen Bereich entsprechen.
Alle drei Phasen bieten die Möglichkeit, durch das Hören
entsprechender Texte das Wesen des eigenen Geistes zu erkennen und
zur Befreiung zu gelangen.
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Bhagavad-Gita (sanskrit)
"Der Gesang des Erhabenen". Es handelt sich dabei um ein
philosophisches Lehrgedicht des Hinduismus.
Die Bhagavad-Gita ist ein Teil des Nationalepos: Mahabharata.
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Bodhi - Baum
Der Feigenbaum (Ficus religiosa). Unter einem Bodhi - Baum
erlangte der historische Buddha Siddharta Gautama die vollkommene
Erleuchtung. Der Bodhi Baum ist Hinduisten wie Buddhisten
gleichermaßen heilig. In Indien Pipalbaum genannt.
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Bodhicitta (sanskrit)
"Erleuchtungsgeist". Das Streben nach Erleuchtung soll nicht
deinem Selbstzweck dienen.
Der vom Mitgefühl für alle fühlsame Wesen getragene Wunsch zu
wirken, erzeugt das Bodhicitta.
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Bodhisattva (sanskrit)
Der Bodhisattva ist ein "Erleuchtungswesen". Ein Bodhisattva ist
ist jemand, der in all seinem Handeln
vom Bodhicitta
durchdrungen ist. Der Bodhisattva strebt die höchste Erleuchtung
nicht zum Selbstzweck an.
Er übt insbesondere die "Sechs Vollkommenheiten des Mahayana":
Freigiebigkeit, ethische Disziplin, Erdulden, freudige
Anstrengung, meditative Festigung sowie Weisheit.
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Bön (tibetisch)
Bön ist ein Sammelbegriff für die diversen religiösen Strömungen
in Tibet vor der Einführung des
Buddhismus im 8. Jahrhundert durch Padmasambhava (Chenresig). Bön
heißt übersetzt: herbeirufen, rezitieren.
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Brahma (sanskrit)
Der erste Gott der Hindu - Trinität: Brahma, Vishnu und Shiva.
Brahma ist der göttliche Aspekt als Schöpfer des Universums.
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Brahmana (sanskrit)
Brahmane. Angehöriger der Priester- und Gelehrtenkaste Indiens.
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Buddha (sanskrit)
Wörtlich: "Der Erwachte". Ein Mensch, der sich durch das Erlangen
der "Vollkommenen Erleuchtung"
aus dem samsarischen Lebenskreislauf erlöst hat. Er geht nach
seinem Tode direkt in das Nirwana ein;
muss also keine weiteren Inkarnationen "erdulden".
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Buddhaschaft
Als Buddhaschaft wird der höchste von einem menschlichen Wesen
erreichbare Zustand bezeichnet.
Die Buddhaschaft wird durch den Weg des Bodhisattvas erreicht. Ein
Buddha wirkt gleichzeitig
(neben seiner eigenen Glückseligkeit) zum Wohle aller fühlsamen
Wesen.
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Chakra (sanskrit)
"Rad, Kreis". Bezeichnung für die Zentren der subtilen oder
feinstofflichen Energie um den menschlichen Gesamtorganismus.
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Chenresig
Tibetische Namensbezeichnung für
Avalokiteshvara.
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Chörten
Tibetisch für Stupa
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Chuba
Traditionelle Schürze der tibetischen Frauen
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Dakini (sanskrit)
Eine Dakini ist ein weiblicher Bodhisattva. Tibetisch: Khadroma.
Die Silbe kha steht für Himmelsraum,
dro hat die Bedeutung von Gehen oder Fortbewegen und ma zeigt das
weibliche Geschlecht an.
Die Khadroma ist also eine weibliche Gestalt, die sich als
Himmelswanderin (Engel) auf der Ebene
der Höchsten Wirklichkeit bewegt. In der tibetischen Ikonographie
wird die Dankini oder Khadroma
nackt dargestellt. Die Nacktheit symbolisiert die Erkenntnis der
unverhüllten Wahrheit.
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Dalai Lama
Mit "bürgerlichem Namen" heißt seine Heiligkeit der 14. Dalai Lama
Tenzin Gyatso.
Der Begriff Dalai Lama hat mongolisch - tibetische Sprachwurzeln
und heißt übersetzt:
"Lehrer, dessen Weisheit so groß ist wie der Ozean". Der jetzige
Dalai Lama wurde 1935 in der
Provinz Amdo in Tibet geboren und musste ob der chinesischen
Okkupation 1959 ins indische
Exil nach Dharamsala fliehen. Er ist das weltliche wie auch
geistliche Oberhaupt aller Tibeter.
Historisch wurde das Amt mit dem 1. Dalai Lama Gendün Drub (1391 -
1475) eingeführt.
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Deva (sanskrit)
"Der Leuchtende". Gott; Mehrzahl Devas = Götter
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Devi (sanskrit)
"Die Leuchtende": Göttin. Auch für Königin und Prinzessin in
Gebrauch.
Devi ist gleichermaßen eine respektvolle Anrede für indische
Mädchen und Frauen.
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Dharma (sanskrit)
Die wörtliche Bedeutung ist: halten, tragen. Dharma ist ein
zentraler Begriff des Buddhismus.
Im Allgemeinen wird mit Dharma die Lehre Buddhas gleichgesetzt;
denn die Befolgung der Lehre
"hält" ("trägt") die Menschen aus dem mit viel Leid und vielen
Hindernissen behafteten Dasein heraus.
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Dhyani - Buddhas
Dhyana, ein Wort aus dem Sanskrit bedeutet: Meditation. Die fünf
Dhyani Buddhas werden auch
Meditations-Buddhas genannt. Sie verkörpern die Eigenschaften von
fünf verschiedenen Aspekten
der Weisheit und der Verblendung.
Die fünf Dhyani - Buddhas sind:
Vairochana
Amitabha
Aksokhybha
Ratnasambhava
Amoghasiddhi
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Dorje (tibetisch)
Wörtlich: "Herr der Steine". Der Donnerkeil (Vajra) ist
ursprünglich dem Hindugott Indra als Waffe zugeordnet.
Im Tibetischen bedeutet Vajra: Dorje. Der Dorje ist wie ein
unzerstörbarer Diamant und das Symbol der
allem zugrundeliegenden, unveränderbaren Wirklichkeit. Der Dorje
symbolisiert außerdem das Männliche
(Methode) wogegen durch die Glocke (Gantha) das Weibliche
(Weisheit) symbolisiert wird.
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Drei Juwelen
Die drei Juwelen bedeuten: 1. Der Budhha 2. Der Dharma und 3. Der
Sangha
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Dschok-pa
Kreuzung aus Yak und Kuh; Dschok-pas werden in der Regel unterhalb
von 3.200m als Last- und Nutztiere eingesetzt. Sie sehen den Yaks
ähnlich, haben aber bei weitem nicht ein so langes und dichtes
Fell.
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Fünf Farben des Buddhismus
Die Erklärung der fünf Farben
Die fünf Farben sind 1. über die fünf Dhyani-Buddhas und 2.
über die Gebetsfahnen dokumentiert.
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Ghandi
Mahatma, (sanskrit für "Große Seele") Ghandi war der Führer der
indischen Unabhängigkeitbewegung.
Am 30.01.1948 wurde Mahatma Ghandi von einem fanatischen Hindu
erschossen.
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Ganga
Mit diesem Sanskritwort wird der Fluss Ganges bezeichnet. Er
entspringt im Himalaya bei Gantori.
Die Ganga (der Fluss Ganges) ist ein heiliger Fluss. Sterbenden
wird oft ein Schluck Gangeswasser gereicht.
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Ganesh
Ganesh, der Gott mit dem Elefantenkopf
Der "Elefantengott"; Sohn von Shiva und Parvati; Bruder des Kumar.
Ganesh ist der wohl beliebteste Gott im Hinduismus wie auch im
Buddhismus. Er sorgt für deinen glücklichen Lebensweg und räumt
die (Lebens-) Hindernisse aus dem Weg. In einem Anfall von Wut
schlug Shiva seinem Sohn den Kopf ab. Bestürzt über seine Tat
wollte er seinen Sohn wieder zum Leben erwecken, brauchte jedoch
den Kopf eines Tieres dazu. Das nächst erreichbarer war ein
Elefant. Daher die Darstellung des Ganesh mit einem Elefantenkopf.
Sein Reittier ist die Ratte. Sie symbolisiert, dass selbst im
kleinsten Lebewesen noch Kraft steckt (da sie den großen Ganesh
tragen kann).
Lord Ganesh wird gleichermaßen im Hinduismus wie auch im
Buddhismus verehrt.
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Gautama Buddha
Siddharta Gautama wurde ca. 563 v. Chr. nahe Lumbini in der
Stadt Kapilavastu als Sohn eines Königs geboren.
Im Alter von nahezu 30 Jahren entdeckte er - wie man sagt - bei
einem Ausflug - das Leid und Elend der Bewohner seiner Stadt.
Siddharta Gautama erkannte, dass das Leben aus Leid besteht,
welches es zu entwerten gilt. Über verschiedene Umwegen, Siddharta
lebte auch als Asket, erlangte er durch Meditation die
Erleuchtung. Er lehrte Fortan das
Dharma und wurde so Begründer des Buddhismus. Sein
Lehrwerk besteht aus 108 Kapiteln. aus diesem Grund haben die
Malas auch 108 Perlen. Buddhas Tod wird im Allgemeinen auf das
Jahr 483 v. Chr. datiert.
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Gebetsmühle
Die Gebetsmühle, in Tibet auch Mani - Mühle genannt, ist eine
Walze, die Gebete und / oder
Mantras enthält.
Oft:
OM MANI PADME HUM.
Häufig ist die Mühle auch von außen mit Mantras verziert. Eine
Sonderform sind die
Mani - Steine
in der Khumbu - Region.
Im tibetischen Buddhismus werden Gebetsmühlen gedreht, um
körperliche Arbeit mit geistiger Aktivität zu verbinden.
Gleichzeitig werden durch das Drehen die Mantras quasi aktiviert!
Zum Wohle ALLER Menschen.
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Gelugpa (tibetisch)
Übersetzt etwa: Schule der Tugendhaften. Der Gelugpa Orden ist
eine der vier Hauptschulen
des tibetischen Buddhismus.
Die Lehren des Gelugpa Ordens basieren auf den Schriften des
Gelehrten Tsongkhapa.
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Ghanta (sanskrit)
Die Glocke. Die Glocke wird als Ritualgegenstand zusammen mit dem
Dorje verwendet.
Sie symbolisiert den weiblichen Aspekt (Weisheit).
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Guru (sanskrit)
Anrede für einen Lehrer, insbesondere für einen geistigen Meister.
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Himalaya (sanskrit)
"Wohnung des Schnees". Der
Himalaya ist das höchste Gebirge der Welt.
Es erstreckt sich zwischen der Ganges - Brahmaputra Ebene und dem
Hochland von Tibet.
Das Gebirge ist ca. 2400km lang und ca. 250km breit. Die Länder
Pakistan, Indien, Nepal, Bhutan
und Tibet liegen im Himalaya (Oder zumindest Regionen dieser
Länder).
Die höchste Erhebung der Welt, auch der "3.Pol" genannt, der Mount
Everest,
auf Nepali
Sagamartha auf Tibetisch
Chomolongma (8.848m) liegt im Himalaya.
Weiter neun Achttausender finden sich in diesem, nach geologischen
Gesichtspunkten
noch relativ jungen Gebirge. (Die anderen 5 Achttausender finden
sich im Karakorum).
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Hinayana (sanskrit)
Übersetzt: "Kleines Fahrzeug". Nach Ansicht seiner Anhänger stellt
das Hinayana die ursprüngliche,
reine Lehre dar, wie Buddha Gautama sie verkündet hat. Die Schule
des Hinayana entwickelte sich in
der Zeit zwischen Buddhas Tod und dem Beginn unserer Zeitrechnung.
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Hindi
Landessprache in weiten Teilen Indiens. Ca. 112 Millionen Menschen
sprechen das so genannte
West - Hindi. Es ist heute die offizielle Landessprache Indiens.
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Hinduismus
zur
Seite Hinduismus Religion oder Lebenseinstellung?
Mythologisch gewachsene Religion. Eine der Weltreligionen. Hindus
sind Angehörige des
hinduistischen Religionsverbundes. Er wird der "Sanatana Dharma
(Ewige Religion) genannt.
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Indra
Im Hinduismus der Gott des Firmaments.
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Kailash
Aus dem Sanskrit übersetzt: "Silberner Berg". Den Hindus wie auch
den Buddhisten gleichermaßen heiliger Berg in Tibet. Wird auch als
der Weltenberg Meru bezeichnet. Wohnstätte
Shivas.
Der 6.675m hohe
Kang Rinpoche,
so der tibetische Name machte in den Jahren 2003 und 2004 von sich
reden, als bekannt wurde, das die Chinesen eine Strasse rund um
den heiligen Berg planten. Viele Initiativen, wie z.B. die Tibet
Initiative Deutschland
(TID),
konnten dies bis heute verhindern.
In einer Pressemitteilung der TID vom 19.03.2004 hieß es:
"Die Tibet Initiative Deutschland e.V. hat am 12. 3. 2004 vom
Auswärtigen Amt erfahren, dass laut offiziellen Angaben aus
Peking, die Pläne für den Straßenbau um den Kailash vom Tisch
sind.
Wir werden unsere Bemühungen um die Anerkennung der Kailash Region
als UNESCO Welterbe unvermindert fortsetzen, um auch für die
Zukunft den
Erhalt dieser einmaligen Landschaft zu sichern."
Eine Umrundung des Kailash, so glauben die tibetischen Buddhisten,
löschen die Sünden eines ganze Lebens. Mit einer 108maligen
Umrundung erreichst du nach dem Tode direkt das Nirwana. Der
Kailash ist seit über 1000 Jahren das Ziel von Pilgern. In der
Regel werden für die 52km lange Umrundung ca. 3 Tage benötigt.
Höchster Punkt der Umrundung ist der Dolma-La mit 5.630m.
Viele Tibeter umrunden den Kailash per Niederwerfung.
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Kalachakra (sanskrit)
Übersetzt: "Rad der Zeit". Kalachakra ist das letzte und
komplexeste Tantra. Seine Niederschrift geht auf König Suchandra
von Shambala zurück. Kalachakra ist gleichermaßen ein Lehrsystem
des Tantra, wie auch eine Gottheit. Kalachakra wird viergesichtig
mit vierundzwanzig Armen dargestellt. Die Gottheit ist der
Mittelpunkt der Kalachakra - Initiation und des Kalachakra -
Mandalas.
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Karma (sanskrit)
Wörtlich: "Tat". Karma ist: 1. eine geistige oder körperliche
Handlung 2. die Folge einer geistigen oder körperlichen Handlung
3. die Summe aller Folgen des Tuns eines Individuums 4. die Kette
von Ursache und Wirkung in der ethischen Welt. Ein
Guru
sagt: "Sorge dich um dein Karma. Wie du dein Karma in der
diesseitigen Welt formst, so wird dir in der jenseitigen Welt
widerfahren!".
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Krishna (sanskrit)
Wörtlich für: "dunkelblau". Im Hinduismus ist der Hirtengott
Krishna der bekannteste aller Gottheiten. Er ist die achte
Inkarnation
Vishnus. Krishna als "dunkelblau"
wird auch als Symbol für den unendlichen Raum des Universums
verstanden.
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Lama (tibetisch)
Wörtlich für: "Höherstehender". Lama setzt sich zusammen aus den
Silben La und Ma. La ist "das Hohe", Ma ist die "weibliche Form"
(auch Mutter). Da der Lama im tibetischen Buddhismus eine
bedeutende Rolle spielt, wurde der tibetische Buddhismus
irreführenderweise als "Lamaismus" bezeichnet. Zwischen dem Mönch
im Kloster und dem Lama herrscht jedoch der Unterschied, das der
Lama als Verkörperung Buddhas selbst angesehen wird, wobei der
Mönch der Insasse eines Klosters ist und die buddhistischen Lehren
studiert.
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Lungh - ta (tibetisch)
Windpferde = Gebetsfahnen. Auf kleine Fahnen werden Gebete
gedruckt, die - im Wind aufgehängt - vom selben in alle
Himmelsrichtungen und zum Wohle aller Menschen (nicht nur der
Buddhisten!!) getragen werden. Die Farben der Windpferde
entsprechen den
Fünf Farben des Buddhismus
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Logsar (tibetisch)
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Lo - gsar; auch Losar. Das Tibetische Neujahrsfest. Nach dem
Mondkalender beginnt das tibetische Jahr mit dem ersten Neumond im
Februar / März.
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Lakshmi
ist die hinduistische Göttin des Glücks
jetzt
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Mahayana (sanskrit)
Wörtlich für: "Großes Fahrzeug". Eine der großen Schulen des
Tibetischen Buddhismus.
Die anderen sind: Hinayana (kleines Fahrzeug) und Vajrayana
(Diamantenes Fahrzeug).
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Maitreya
Der Buddha des kommenden Weltzeitalters. "Der Liebende".
Er soll in ungefähr 30.000 Jahren in Erscheinung treten.
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Mala (sanskrit)
Wörtlich für: "Kranz, Rose". Rosenkranz mit 108 Perlen. Die Lehren
des historischen Buddha Gautama umfassen 108 Kapitel. Deshalb ist
108 auch eine der heiligen Zahlen des Buddhismus.
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Mandala (sanskrit)
Wörtlich für: "Kreis". Ein Mandala symbolisiert die kosmischen
Kräfte in zwei- oder dreidimensionaler Form. Mandalas werden als
Meditationshilfen verwendet. Auch finden sie Verwendung bei
Initiationsritualen.
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Mani (Stein)
Mauern aus Mani - Steinen sieht man häufig (u.a. im Khumbu).
Auf Steinplatten oder auf große Steine werden Gebete, bzw.
Mantras eingemeißelt. Diese Steine werden zu Mauern
aufgeschichtet. Die Gläubigen gehen davon aus, dass, wenn sie die
Mauern (immer linksherum!) passieren, die Gebete (Mantras) zum
Himmel geschickt werden. Mein Freund Govinda erzählte mir, dass
die
Mani Steine zum Gedenken an die
verstorbenen Familienmitglieder aufgeschichtet werden.
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Manjushri (sanskrit)
Bodhisattva der Weisheit.
Wörtlich übersetzt: "Der edel und sanft ist".
Mit seinem Schwert bekämpft Manjushri die Unwissenheit.
In seiner zornesvollen Erscheinung ist Manjushri "Yamantaka". In
dieser Form tritt er als stierköpfige Gottheit in Erscheinung.
Er ist einer der bedeutendsten
Yidams
der Gelugpa Schule.
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Mantra (sanskrit)
Im Hinduismus ein Name Gottes oder eines
Avatars. Im Hinduismus wie auch im Buddhismus eine Folge von
heiligen, kraftgeladenen Silben, die kosmischen Kräften Ausdruck
geben. Als ständige Wiederholung als Meditationshilfe genutzt.
Das heiligste Mantra ist: OM MANI PADME HUM (Oh du Juwel in der
Lotusblüte).
Erklärung des Mantras OM MANI PADME HUM
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Meru (sanskrit)
"Der Weltenberg".
Kailash,
tibetisch Kang Ringpoche. Nach alter indischer und buddhistischer
Vorstellung ist der Berg Meru der Mittelpunkt des kosmischen
Weltensystems.
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Milarepa (tibetisch)
Milarepa ist der berühmteste Dichter und Heilige Tibets.
Wörtlich übersetzt: "Mila, der das weiße Baumwollgewand eines
Asketen trägt".
Milarepa (1052 - 1135) verfasste Gesänge die noch heute eine große
Insprirationsquelle des Tibetischen Buddhismus sind.
Er besiegte in einem Wettstreit am Berg Kailash den Vertreter der
Bön-pos.
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Mittlerer Weg
Dies ist der Weg des Buddha. Es ist damit das Vermeiden aller
Extreme gemeint.
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Mudra (sanskrit)
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Wörtlich für: "Siegel, Zeichen". Die buddhistische Kunst zeigt
alle Buddhas und Bodhisattvas mit der
für sie typischen Handhaltung, dem Mudra. Das Mudra gibt den
Ausdruck ihrer Lehre wieder.
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Nehru, Jawaharlal
"Pandit" Nehru war ein enger Mitarbeiter
Mahatma Ghandis. Von 1947 - 1964 war er Premierminister in
Indien.
Er wird von den Tibetern bis heute sehr verehrt, da er ihnen nach
dem Einmarsch der Chinesen in Tibet Exil in Indien gewährte.
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Nepal
Demokratische Bundesrepublik Nepal. Hauptstadt Kathmandu; Fläche: 140.797 km2
„Ja'nani Jan'mabhumis'hchaa Svar'gadapi Gariyo'shi“
(Sanskrit für "Das Mutterland ist mehr wert als das Königreich des
Himmels")
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Nirvana (sanskrit)
Wörtlich für: "Verlöschen". Das Nirvana ist der Zustand der
Befreiung und / oder Erleuchtung. Wenn dein Karma völlig erloschen
ist, d.h. wenn sich alle Impulse, die von deinem Handeln auf Erden
ausgegangen sind "erledigt" haben, erst dann erreichst du das
Nirvana.
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Norbulingka
Der Norbulingka ist (war) die Sommerresidenz des / der Dalai
Lamas. Sie liegt nahe der tibetischen Hauptstadt Lhasa. Der
Sommerpalast wurde 1754 vom VII. Dalai Lama erbaut. Nach dem
Vorbild des "tibetischen" Norbulingka, wurde im indischen Exil, in
Dharamsala der "neue" Norbulingka" errichtet.
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Nyingmapa (tibetisch)
Wörtlich für: "Die Schule der Alten". Eine der vier Hauptschulen
des Tibetischen Buddhismus.
Sie vereinigt die ältesten buddhistischen Überliefrungen, die von
Padmashambhava
und den Mönchen Vimalamitra und Vairochana stammen.
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OM -
auch AUM
Das umfassendste und erhabenste Symbol der hinduistischen
geistigen Erkenntnis.
Auch Klangsilbe (z.B. im
Mantra)
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Padma (sanskrit)
Wörtlich für: "Lotus"
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Padmasambhava (sanskrit)
Wörtlich für: "Der aus dem Lotus Geborene". Tibetisch:
Guru
Rinpoche (Kostbarer Lehrer).
Er brachte im 8. Jahrhundert den Buddhismus nach Tibet. Vor allen
Dingen prägte er die Lehren
der Nyingmapa. Der Legende nach wurde Padmasambhava im Land Orgyen
geboren.
Orgyen bezeichnet ein mythologisches Land, das auch als Heimat der
Dakinis angesehen wird.
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Pali
Pali ist ein indischer Dialekt, der sich vom Sanskrit ableitet.
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Panchen Lama (sanskrit - tibetisch)
Übersetzt: "Lehrer, der ein großer Gelehrter ist". Panchen Lama
ist ein Ehrentitel, den der V.
Dalai Lama seinem Meister verlieh. Ab dem 17. Jahrhundert (in
dem der V. Dalai Lama wirkte) wurden die Dalai Lamas als
Inkarnation von
Avalokiteshvara (Chenresig)
angesehen; der V. Dalai Lama erklärte darauf hin die Panchen Lamas
zu Inkarnationen des
Buddha Amithaba.
Im Gegensatz zum Dalai Lama fallen dem Panchen Lama keinerlei
politische Ämter zu.
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Pandit
(sanskrit)
Wörtlich für: "Gelehrter"
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Parvati (sanskrit)
Gemahlin des Hindugottes Shiva
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Puja (sanskrit)
Wörtlich für: "Andacht, Ritual oder Zeremonie"
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Rama (sanskrit)
Einer der
Avataren; erschien als 7. Inkarnation des Vishnu.
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Ratnasambhava (sanskrit)
Wörtlich für: "Der im Juwel Geborene". Einer der fünf
Dhyani - Buddhas.
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Retreat
englisch für: Rückzug
Der Retreat bezeichnet eine Art Meditation im Buddhismus.
Unter Anleitung wird in Seminaren intensiv an einem ruhige Ort
meditiert.
Diese schon sehr alte Tradition geht auf den Religionsstifter
Buddha selbst zurück.
Laien, die sich in einen Retreat begeben, nehmen die Dasasila
(Tugendregeln) auf sich und tragen
für die Zeit weiße Kleidung.
Die Tugendregeln sind:
- Nicht zu töten oder zu verletzen
- Nichts zu nehmen, was einem nicht gehört ohne vorher zu fragen
- Kein sexueller Kontakt
- Nicht zu lügen, zu beleidigen oder böse zu sprechen
- Kein Alkohol oder andere Drogen
- Nicht nach 12.00 Uhr mittags zu essen (Fruchtsäfte und
Sauermilch sind erlaubt)
- Keine Musik, kein Theater, kein Kino oder sonstige ablenkenden
Veranstaltungen;
kein Schmuck, Schminke oder Parfüm
- Nicht auf hoher und weicher Matratze zu schlafen
Der Tag im Retreat beginnt in der Regel gegen 4.00 Uhr früh
Ein Retreat - Seminar dauert zwischen
10 und 21 Tage.
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Rinpoche (tibetisch)
Rin-po-che; Wörtlich für: "Der Kostbare"; Ehrentitel eines Tulku.
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Sadhu (sanskrit)
Wandermönch oder Asket;
auch Yogi oder Heiliger. shad ="zum geistigen Ziel gelangen"
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Sakyapa
Eine der vier großen Hauptschulen des Tibetischen Buddhismus.
Benannt nach
dem dem bei Shigatse (Süd-Tibet) gelegenen Kloster Sakya (wörtlich
für: "graue Erde").
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Samsara (sanskrit)
Wörtlich für: Wanderung. Der Kreislauf der Existenzen, die Folge
von Wiedergeburten.
Samsarischer Bereich = Bereich der Welten in dem Verlangen, Mühe,
Not etc. herrschen.
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Sangha (sanskrit)
Wörtlich für: "Menge, Schar". Mit Sangha wird im Buddhismus die
Gemeinschaft der Gläubigen
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Shambala (sanskrit)
Ein mythisches Königreich, das der Legende nach im Himalaya liegt.
Es spielt im Tibetischen Buddhismus insofern eine große Rolle, als
das die kosmischen Retter, welche der Menschheit retten wenn Krieg
und Zerstörung herrscht, aus Shambala kommen.
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Shiva (sanskrit)
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Seite Shiva wechseln
Wörtlich für: "Der Freundliche, Der Gütige".
Shiva ist neben Vishnu und Brahma der
dritte Gott der Hindu - Trinität.
Shiva ist der Aspekt der Zerstörung - der Zerstörer der
Nichterkenntnis.
Im Tibetischen wird Shiva "Mahadeva" (Der große Gott) genannt.
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Stupa (sanskrit)
Wörtlich für: Haarknoten; Tibetisch: Chörten
Heiliges Baudenkmal. Es birgt meist Reliquien, heilige Texte,
Bildwerke oder sakrale Objekte.
Stupas sind Ziele von Pilgern und Hilfsmittel der Meditation. Sie
werden im Uhrzeigersinn
umschritten. Architektonisch ist die
Stupa
ein Abbild des Kosmos. Der komplexe Aufbau
der tibetischen Chörten repräsentieren in ihrem kugelförmigen
Überbau und den rechteckigen
Terrassen: die fünf Symbolformen der fünf
Dhyani-Buddhas, die fünft Attribute ihrer Lehre,
die fünf Tiere als Thronträger, die fünf sie begleitenden
Dhyani-Bodhisattvas, die fünf
Elemente, die fünf Farben, die vier bisher auf Erden inkarnierten
Buddhas sowie den
künftigen Buddha Maitreya, außerdem vier Weltzeitalter und eine
künftige Welt.
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Sumeru (tibetisch)
Tibetischer Name für den Weltenberg Meru
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Sutra (sanskrit)
Wörtlich für "Leitfaden". Im Buddhismus Bezeichnung für die
Lehrreden Buddhas
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Tantra (sanskrit)
Wörtlich für: "Gewebe, Zusammenhang".
Tantra im Hinduismus:
Der Tantra gehört nach den Veden, den
Upanishaden
und der
Bhagavad-Gita zu den Grundlagen der Sanatana - Dharma der
Hindus.
Die tantrischen Lehren sollten fünf Themen beinhalten:
Die Schöpfung der Welt
Die Zerstörung und Auflösung der Welt
Die Anbetung Gottes in seinem männlichen und weiblichen Aspekt
Die Erlangung übernatürlicher Fähigkeiten
Die verschiedenen Wege der Vereinigung mit dem Höchsten durch
entsprechende Meditation und Yoga-Praxis
Tantra im Buddhismus:
1. Bezeichnung für verschiedene Arten von Texten; z.B.
medizinische oder astrologische Tantras
2. Oberbegriff für die Lehrsysteme des Vajrayana
Das Tantra wird in vier Hauptkategorien unterteilt:
1. Handlungs - Tantra
2. Ausübungs - Tantra
3. Yoga - Tantra
4. Höchstes Tantra
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Tara (sanskrit)
Tibetisch: Dölma; Wörtlich für: "Die Retterin" In Hindi: "Der
Stern".
Tara bezeichnet einen weiblichen Bodhisattva; Sie ist Begleiterin
des Bodhisattvas
Avalokiteshvara.
Tara verkörpert den weiblichen Aspekt des Mitempfindens. Sie
ist eine der beliebtesten weiblichen
Yidams.
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Thanka (tibetisch)
Than-Ka; Wörtlich für:" Bild, Malerei". Ein Thanka ist ein in
Brokat gefasstes Rollbild, das der meditativen Versenkung dient.
Das Äquivalent im europäischen Kulturkreis ist die Ikone.
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Tsa-Tsa
Tsa-Tsa`s sind kleine, aus Lehm gepresste Platten, die mit
einer Buddha- oder Heiligenfigur versehen sind.
Da das Material leicht zu beschaffen ist, und auch die Herstellung
keine Probleme macht, findet man diese
Tsa Tsa`s in Tibet zu Hauff. Es ist Sitte, zu jedem neuen
Lebensjahr ein Tsa Tsa zu spenden.
Häufig werden sie in Höhlen niedergelegt.
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Tsongkhapa (tibetisch)
Tsong-kha-pa; Wörtlich für: "Mann aus dem Zwiebeltal".
Einer der größten tibetischen Gelehrten und Yogis lebte von 1357 -
1419.
Er war als Reformer bekannt und gründete die Schule der
Gelukpa.
Neben einigen weiteren Klöstern gründete er das bekannte Kloster
Ganden. Seine wichtigsten Schriften sind: Große Darlegung der
Stufen des Weges und Große Darlegung des Geheimen Mantra.
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Tulku (tibetisch)
Wörtlich für: " Körper der Verwandlung". Mit Tulku wird eine
Person bezeichnet, die nach einem komplexen System von Prüfungen
als Reinkarnation anerkannt wird. Offiziell muss diese
Reinkarnation vom geistigen Oberhaupt der Tibeter, also vom Dalai
Lama anerkannt werden. Zur Anerkennung wird auch das Staatsorakel
(Netschung) befragt. Die bewusste Wiedergeburt an einem bestimmten
Ort dient der Kontinuität der Lehre.
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Upanishaden (sanskrit)
Wörtlich für: "sich nahe zu jemanden setzen" (d.h. sich zu den
Füßen des Meisters setzen um dessen Lehren zu lauschen). Das Wort
ist zusammengesetzt aus den Silben: "upa" = nahe bei dir; "ni" =
nieder und "sad" = sitzen.
Die Upanishaden sind der Schlussteil und Kommentar des Veda.
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Vairochana (sanskrit)
Wörtlich für: "der Sonnengleiche". Einer der fünf
Dhyani - Buddhas.
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Vajra (sanskrit)
Donnerkeil, im tibetischen "Dorje". Waffe des Hindugottes Indra.
Im Buddhismus Symbol des Unzerstörbaren.
(siehe auch
Dorje
und
Ghanta)
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Veda (sanskrit)
Wörtlich für: " Wissen, Heilige Lehre". Veda bezeichnet die
Gesamtheit der ältesten
Texte der indischen Sakralliteratur.
Die Veda besteht aus vier Teilen:
Rigveda - Veda der Verse
Samaveda - Veda der Lieder
Yajurveda - Veda der Opfergesänge
Atharaveda - Veda des Atharvan (mystischer Feuerpriester)
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Vier Edle Wahrheiten
Die vier edlen Wahrheiten des Buddha sind die Grundlagen der
buddhistischen Lehre.
1. Die Wahrheit vom Leid
2. Die Wahrheit von der Ursache des Leidens
3. Die Wahrheit vom Erlöschen des Leidens
4. Die Wahrheit des Weges der zur Beendigung des Leidens führt
Das Mittel zur Beendigung des Leids ist der "Achtfache Pfad".
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Vishnu (sanskrit)
Vishnu ist die dritte Gottheit in der Trinität mit Brahma und
Shiva.
Vishnu stellt das erhaltende Prinzip Gottes dar.
Brahma ist der schöpferische Aspekt.
Shiva ist der zerstörende Aspekt (zerstört das Nicht-Wissen!).
Vishnu ist der Erhalter, bzw. der Bewahrer.
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Yak
Tibetisches Wildrind, Grunzochse.
Die "Haus-Yaks" (Bos mutus forma grunniens) sind Last- und
Reittiere.
Sie liefern Wolle, Milch, Fleisch, Haut und Horn.
Die weiblichen Yaks heißen Nak.
Yaks können nur in einer Höhe ab. ca. 3.200m überleben.
Kreuzungen aus Yaks und Kühen heißen
Dschok-pa.
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Yidam (tibetisch)
Wörtlich für: "fester Geist". Yid-dam. Im Vajrayana ist
Yidam die Bezeichnung für die
persönliche Gottheit dessen Lehre und Wesen am ehesten der
Persönlichkeit und Spiritualität des Menschen entspricht.
Auch hier wird eine Parallele zum europäischen Kulturkreis
deutlich. Auch bei uns gibt es "Vorlieben für bestimmte Heilige"
die dann zum persönlichen Schutzheiligen erkoren werden. Man denke
nur an die "Namenstage".
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Yogi (sanskrit)
Wörtlich für: "einer der Yoga übt"; die weibliche Form ist Yogini.
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